Eislöwen erfüllen ihre Pflicht: Walther & Co. behaupten mit Sieg Platz 10

Dresden - Pflicht erfüllt! Die Dresdner Eislöwen ringen daheim die Heilbronner Falken mit 5:4 (1:1, 3:2, 1:1) nieder.

Der Jubel zum 3:2 vom Eislöwen-Schützen Timo Walther (l.) wirkte wie eine Befreiung.
Der Jubel zum 3:2 vom Eislöwen-Schützen Timo Walther (l.) wirkte wie eine Befreiung.  © Lutz Hentschel

Wir müssen den Funken zu Euch rüberbringen und gemeinsam brennen wir ein Feuerwerk ab", hatte Steven Rupprich vorm Spiel auf der Videowand zu den 3192 Fans im Löwenkäfig gesagt.

Auf dem Eis dauerte es allerdings bis der Funken entstand, damit auf den Rängen die Post abging. Dabei gingen die Hausherren durch Steve Hanusch (9.) in Überzahl früh in Front.

Doch danach mussten die Löwen ihre Unterzahlqualitäten beweisen, die Schiris zeigten sich großzügig für die Falken. Tim Miller (19.) gelang in so einer Phase der Ausgleich.

Während die Dresdner mit einem 1:1 in die Kabine gingen, stand es in Weißwasser durch die Treffer von Clarke Breitkreuz (3.), Jordan George (14.), Daniel Schwamberger (16.) und Brad Ross (19.) bereits 4:0 für die Füchse gegen Kaufbeuren.

Dadurch waren die Eislöwen in der Live-Tabelle auf einen Play-down-Platz abgerutscht.

Aber die Dresdner kämpften und Mario Lamoureux (22.) sorgte für die Führung, Kevin Maginot (33.) glich aus, bis Timo Walther (36.) und Toni Ritter (39.) auf 4:2 stellten.

Eislöwen halten Lausitzer Füchse hinter sich

Eislöwen-Keeper Riku Helenius (l.) machte ein gutes Spiel. Fuhr mehrfach stark seine Matten aus und verhinderte so Falken-Tore.
Eislöwen-Keeper Riku Helenius (l.) machte ein gutes Spiel. Fuhr mehrfach stark seine Matten aus und verhinderte so Falken-Tore.  © Lutz Hentschel

Das wäre ein gutes Polster gewesen, doch ausgerechnet Sekunden vor der Pausensirene patzte Top-Stürmer Jordan Knackstedt.

Er verspielte wie ein Amateur die Scheibe, Bryce Gervais (40.) erbeutete sie sich und sorgte fürs 4:3.

Parallel war in Weißwasser die Partie bereits nach zwei Dritteln gelaufen, da Breitkreuz (23.) und Darcy Murphy (27.) auf 6:0 gestellt hatten.

Die Dresdner mussten somit gewinnen, um ihren zehnten Platz zu verteidigen. Sieben Minuten vorm Schluss gelang aber Davis Koch durch einen Konter das 4:4.

Doch Petr Pohl (55.) brachte die Hausherren wieder in Front. Jetzt hieß es beißen und das taten die Löwen. Da war's egal, dass die Füchse am Ende 6:1 (4:0, 2:0, 0:0) gewannen.

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