Eislöwen: Walther & Co. halten dem Druck stand!

Dresden - 17 Spiele musste Timo Walther warten, bis die Scheibe nach einem Schuss von ihm wieder mal im gegnerischen Tor zappelte. War der 5:4-Sieg der Dresdner Eislöwen gegen Heilbronn nicht nur eine Befreiung für ihn, sondern mit Blick auf das heutige Duell in Ravensburg für die gesamte Mannschaft?

Niedergeschlagene Heilbronner, jubelnde Eislöwen! Diese Szene wirkt wie eine Erlösung für die Dresdner, als Timo Walther (Nr. 18) und Kollegen zu ihrem Keeper Riku Helenius eilten.
Niedergeschlagene Heilbronner, jubelnde Eislöwen! Diese Szene wirkt wie eine Erlösung für die Dresdner, als Timo Walther (Nr. 18) und Kollegen zu ihrem Keeper Riku Helenius eilten.  © Lutz Hentschel

Coach Rico Rossi hofft das sehr. Was Mut macht, war die Art und Weise, wie Walther sein Tor erzielte und die Mannschaft über 60 Minuten mitriss. Wohlgemerkt ein 22-Jähriger!

Bei seinem Treffer zum 3:2 kreiste er erst mit der Scheibe an der Kelle durchs Drittel der Falken, da ihn keiner attackierte und kein Mitspieler zum Anspielen bereitstand, hielt er drauf.

"Ich hatte gesehen, dass der Stürmer die kurze Seite zumacht und habe einfach auf die lange geschossen." Mit "etwas Glück" war die Scheibe drin. "Es war eine kleine Befreiung für mich", so Walther.

Wenig später legte er noch Toni Ritter zum 4:2 auf. Wie Sekunden später die Heilbronner durch einen Patzer von Jordan Knackstedt verkürzten, hat der Eislöwen-Stürmer nicht gesehen: "Da habe ich mich gerade auf die Bank gesetzt und was getrunken."

Dagegen nahm er schon nach den beiden Pausen wahr, wie es in Weißwasser stand und dass Löwen gewinnen mussten, um nicht auf einen Play-down-Platz abzurutschen:

"Mit diesem Druck müssen wir umgehen. Die letzten zwei Jahre hatten wir diese Drucksituation." Deshalb glaubt er, dass es kein Problem ist.

Eislöwe Timo Walther.
Eislöwe Timo Walther.  © Lutz Hentschel

Mehr zum Thema Dresdner Eislöwen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0