Hier diskutiert die Neustadt über die hohe Kriminalität





Ein Runder Tisch zur Sicherheit in 
der Äußeren Neustadt tagte in der Scheune.
Ein Runder Tisch zur Sicherheit in der Äußeren Neustadt tagte in der Scheune.  © Norbert Neumann

Dresden - Mehr Glasbruch, Drogenhandel und Gewalteskapaden: Die subjektive Sicherheit in der Äußeren Neustadt nimmt bei vielen Bewohnern ab, die tatsächliche Kriminalität zu.

Ein Runder Tisch mit Vertretern von Verwaltung, Polizei und Politik diskutierte am Freitag im Scheune-Zentrum mit Anwohnern über die Kriminalität und notwendige Maßnahmen.

Frische Zahlen lieferte Matthias Imhof, Leiter des zuständigen Polizeireviers Nord:

2016 nahm die Kriminalität in der Äußeren Neustadt um 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Insgesamt zählten die Beamten 3827 Delikte. Im Fokus: Diebstähle, Drogenhandel, Körperverletzungen, Sachbeschädigungen. Allein die Gewaltdelikte steigerten sich von 141 auf 170 Fälle, ein Plus von 18 Prozent.

Ortsamtsleiter André Barth benannte auch das Problem-Areal des Viertels: „Der Scheune-Vorplatz ist ein schwieriger Ort, hier müssen wir reagieren.“ In Zukunft soll sich der Scheune-Verein um den Platz kümmern, ein Konzept sei in Verhandlung.

Auch ein „Neustadtkümmerer“ soll bald seine Arbeit im Quartier aufnehmen, sich für die Belange der Anwohner einsetzen. Kristin Ferse, Suchtbeauftragte der Stadt, mahnte: „Nur Prävention und Strafverfolgung zusammen können helfen.“

Titelfoto: Norbert Neumann


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