Dresdner SC hält gut mit, kassiert in Stuttgart aber die nächste Pleite!

Dresden/Stuttgart - Der Dresdner SC hat das Bundesliga-Highlight bei Meister Allianz Stuttgart mit 0:3 verloren und damit im zweiten Saisonspiel die zweite Niederlage kassiert.

DSC-Coach Alex Waibl verzog das Gesicht, glaubt aber weiterhin an seine Mannschaft. (Archivbild)
DSC-Coach Alex Waibl verzog das Gesicht, glaubt aber weiterhin an seine Mannschaft. (Archivbild)  © Lutz Hentschel

Auch wenn das Ergebnis klar und deutlich klingt, in den ersten beiden Sätzen sahen 2022 Zuschauer in der SCHARRena ein Duell auf Augenhöhe. Erst am Schluss brachen die Gäste weg.

Die Dresdnerinnen gaben nach ausgeglichenem Start im ersten Satz den Ton an, führten zur ersten technischen Auszeit 8:6, dann sogar 15:10.

Doch Allianz glich aus, setzte sich dann mit zwei Blockpunkten in Folge in Szene und so lag der DSC 18:20 hinten.

Einen Satzball des Gegners wehrte die Mannschaft von Chefcoach Alex Waibl noch ab, aber der zweite brachte das 23:25 aus Dresdner Sicht.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs legte der Titelverteidiger um seine Topscorerin Krystal Rivers (22 Punkte) vor.

Doch der DSC kämpfte unverdrossen weiter und drehte einen 7:10-Rückstand zur 12:11-Führung.

Dresdner SC bricht am Ende bei Allianz Stuttgart weg

Nach der Niederlage gegen den SC Potsdam verloren die DSC-Schmetterlinge auch gegen Allianz Stuttgart. (Archivbild)
Nach der Niederlage gegen den SC Potsdam verloren die DSC-Schmetterlinge auch gegen Allianz Stuttgart. (Archivbild)

Stuttgart schlug in der engen Partie allerdings postwendend zurück - begünstigt auch durch zwei Fehlentscheidungen des Hauptschiedsrichters.

Nach dem 16:20 kam das Waibl-Team noch einmal auf 19:20 heran. Mehr ging nicht.

Rivers und ein Fehler der Dresdnerinnen brachten am Ende das 22:25.

Der dritte Akt war noch bis zum 9:10 recht ausgeglichen, dann aber brachen die Gäste weg - 14:25. Von seinen zehn Matchbällen nutzte Stuttgart gleich den ersten.

Nach 72 Minuten war die Partie entschieden. Erfolgreichste Punktesammlerinnen des DSC waren Milica Kubura (13) und Kadie Rolfzen (10).

Chefcoach Waibl sagte nach der zweiten Niederlage: "Klar tut das 0:3 weh. Aber es ist kein Beinbruch. Ich sehe, was die Mannschaft leisten kann."

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