Dresdner SC: "Wir werden dafür sorgen, dass der DSC wieder zurückkommt!"

Dresden - Mit einer verdienten 1:3-Heimpleite im entscheidenden dritten Viertelfinal-Duell gegen die Ladies in Black Aachen war für die DSC-Schmetterlinge eine enttäuschende Saison beendet.

DSC-Vorstandschef Jörg Dittrich.
DSC-Vorstandschef Jörg Dittrich.  © Amac Garbe

"Wir dürfen heute traurig sein und weinen", sagte Vorstandschef Jörg Dittrich und versprach den 2499 Zuschauern in der Margon Arena: "Wir werden alles aufarbeiten und dafür sorgen, dass der DSC in der nächsten Saison wieder zurückkommt."

Im VIP-Raum vor den Sponsoren machte Dittrich zugleich klar: "Es wäre leicht, jetzt die Gesichter auszuwechseln, doch die wichtigen Themen wie Finanzen und Halle bleiben bestehen. Wir werden dem Druck, alles neu zu machen, nicht nachgeben. Wir setzen auf Kontinuität und machen weiter."

Auf TAG24-Nachfrage sagte Dittrich zudem: "Es wäre zu einfach, den Trainer zu opfern. Aber wir werden nicht den Stab über Alex Waibl brechen. Wir stehen gemeinsam in der Verantwortung."

Der Vorstandschef erwartet eine kollektive Trotzreaktion des Trainerteams.

"Co" Wojciech Paleszniak will in Dresden bleiben, mit Athletikcoach Goran Mladenic wurde bereits verlängert.

Für den scheidenden Scout und Co-Trainer Till Müller gibt es mit Konstantin Bitter (Vilsbiburg) schon einen Nachfolger.

DSC-Trainer Alex Waibl diskutierte vehement mit der 2. Schiedsrichterin.
DSC-Trainer Alex Waibl diskutierte vehement mit der 2. Schiedsrichterin.  © Lutz Hentschel

Was die Mannschaft betrifft, kündigte Waibl an: "Wir müssen uns besser aufstellen, um wieder nach vorn zu kommen. Es wird aber keinen Riesenumbruch geben."

Wo die größten Baustellen sind, war in den vergangenen Monaten deutlich zu sehen. Im Außenangriff fehlte es an Durchschlagskraft.

Auf der Liberoposition gab es mit Amanda Benson keinen Qualitätszuwachs. Myrthe Schoot, von der sich der DSC vor einem Jahr getrennt hatte, fehlte insbesondere als Führungsspielerin an allen Ecken und Enden. Als Neuzugang wird Lenka Dürr gehandelt.

Abgeschlossen hat der DSC das Spieljahr bei einem Etat von 1,8 Millionen Euro zudem mit einer Finanzlücke von 60.000 Euro.

Die war kürzlich noch größer. Allerdings konnten rund ums erste Viertelfinal-Heimspiel einige neue Sponsoren gewonnen werden. Dittrich: "Wir wollen ohne finanziellen Rucksack in die nächste Saison gehen."

Abklatschen mit den Fans: Mareen von Römer hatte nach dem Saison-Aus Tränen in den Augen.
Abklatschen mit den Fans: Mareen von Römer hatte nach dem Saison-Aus Tränen in den Augen.  © Lutz Hentschel

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