DSC-Girls droht Aus im Viertelfinale: 2:3-Heimpleite gegen Aachen!

Dresden - Hilfe! Den DSC-Volleyballerinnen droht das Aus im Meisterschafts-Viertelfinale. Katharina Schwabe & Co. haben das erste Duell der "Best of three"-Serie in eigener Halle gegen die Ladies in Black Aachen mit 2:3 verloren.

Die DSC-Spielerinnen Maria Segura (l.) und Michelle Petter waren nach der Niederlage gegen Aachen bedient.
Die DSC-Spielerinnen Maria Segura (l.) und Michelle Petter waren nach der Niederlage gegen Aachen bedient.  © Lutz Hentschel

Eine Pleite, die nach anderthalb Sätzen nicht möglich schien...

Nach der neuen Einlaufshow, die DSC-Girls kamen durch einen Tunnel aufs Feld, begannen die Gastgeberinnen auch konzentriert, mit Tunnelblick.

Piia Korhonen zeigte sich in Ballerlaune. Das 9:6 war ihr sechster, der Angriff zum 17:13 ihr 10. Punkt. In der Schlussphase des ersten Aktes wehrten die Gäste drei Dresdner Satzbälle ab, bevor Sasa Planinsec zum 25:22 zuschlug.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs die erste Aachener Führung. Aber die Schützlinge von Alex Waibl drehten nach dem 1:3 den Spieß zum 5:3 um und blieben auch danach am Drücker - 13:7. Verrückt, was dann passierte: Nach dem 18:9 verlor der DSC völlig den Faden, machte viel zu viele Fehler - auch Korhonen.

Beim Stand von 19:15 nahm Waibl seine zweite Auszeit. Ohne Erfolg, Aachen blockte zum 23:25. Erinnerungen an die 2:3-Heimniederlage gegen die Ladies in Black in der Hauptrunde wurden wach.

Am Mittwoch brauchen die Dresdnerinnen um Katharina Schwabe (r.) nun einen Sieg, sonst ist die Saison bereits vorzeitig beendet.
Am Mittwoch brauchen die Dresdnerinnen um Katharina Schwabe (r.) nun einen Sieg, sonst ist die Saison bereits vorzeitig beendet.  © Lutz Hentschel

Die Gastgeberinnen kamen im dritten Abschnitt nicht wieder auf die Beine. 2927 Zuschauer in der Margon Arena hofften beim 15:15 und 19:19 auf die Wende, vergeblich - 21:25.

Im vierten Satz stieg der Lautstärkepegel wieder, denn die Dresdnerinnen schwammen sich frei. Erkämpften einen 17:10-Vorsprung. Und Korhonen, am Ende mit 24 Zählern die Topscorerin, erzwang mit dem 25:18 den Tiebreak.

Doch in dem lagen die Waibl-Schützlinge permanent hinten. Ein Aufschlag von Mareen von Römer ins Aus brachte das 10:15 und besiegelte damit nach 117 Minuten die 2:3-Heimpleite.

"Wir haben anderthalb Sätze wirklich gut gespielt, dann ging plötzlich das Selbstvertrauen flöten. Natürlich sind wir stinksauer, aber im Moment können wir es nicht ändern", sagte Chefcoach Waibl.

Am Mittwoch steht die zweite Partie an - auswärts. Dort muss ein Sieg her, sonst ist die Saison bereits beendet.

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