Dresdner SC: "Priorität haben jetzt die K.o.-Wettbewerbe"

Dresden - Mit drei Niederlagen in Folge war der Dresdner SC im Oktober in die Saison gestartet. Zum Auftakt der Bundesliga-Rückrunde sind es jetzt auch schon wieder zwei.

Alex Waibl.
Alex Waibl.  © Lutz Hentschel

Dem 0:3 am Mittwoch in Potsdam folgte am Samstag in der Margon Arena ein 1:3 gegen Allianz Stuttgart.

Die Heimniederlage gegen den Titelverteidiger war ärgerlich. "Wir haben zur falschen Zeit unnötige Fehler gemacht", knurrte Alex Waibl.

Der Chefcoach dachte da an die Sätze drei und vier. Im dritten (22:25) führte seine Mannschaft 11:7, danach machte Stuttgart sechs Punkte in Folge.

In der Schlussphase leistete sich der DSC Patzer im Angriff. Im vierten Akt (27:29) hatten die Gastgeberinnen mit 23:20 die Nase vorn, beim Stand von 24:23 brachten sie ihren Satzball nicht durch...

"Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, sie aber am Ende nicht genutzt. Wir müssen da noch konsequenter und stabiler werden", sagte Mittelblockerin Camilla Weitzel.

Libera Lenka Dürr, die als wertvollste Dresdner Spielerin ausgezeichnet wurde, ergänzte: "Uns fehlte die körperliche Frische und damit auch etwas die mentale. Wir haben hart trainiert. Unser Fokus lag dabei nicht auf dieser Woche."

Chefcoach Waibl erläutert: "Wir wollen in der Bundesliga so gut wie möglich sein, um in der Tabelle nach vorn zu kommen. Aber Priorität haben für uns jetzt erst mal die K.o.-Wettbewerbe Europacup und Pokal."

Im Challenge Cup empfängt der DSC am Mittwoch (19 Uhr) Stiinta Bacau/Rumänien. Am 16. Februar steigt in Mannheim das DVV-Pokalfinale. Gegner ist dann erneut Allianz Stuttgart.

Die Dresdnerinnen Milica Kubura (l.) und Camilla Weitzel strecken sich im Block nach dem Ball.
Die Dresdnerinnen Milica Kubura (l.) und Camilla Weitzel strecken sich im Block nach dem Ball.  © Eric Münch
Toller Einsatz von DSC-Libera Lenka Dürr (r.).
Toller Einsatz von DSC-Libera Lenka Dürr (r.).  © Eric Münch

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