Dresdner SC kämpft sich zu überzeugendem Europacup-Sieg

Dresden - Der DSC hat einen Europacup-Start nach Maß hingelegt. Vor 2376 Zuschauern in der Margon Arena wurde LLC SC Prometey Kamienskie aus der Ukraine mit 3:0 bezwungen.

Milica Kubura (r.) machte sich lang und schmetterte gegen den Block mit Diana Karpets (l.) und Anna Yefremenko.
Milica Kubura (r.) machte sich lang und schmetterte gegen den Block mit Diana Karpets (l.) und Anna Yefremenko.  © Lutz Hentschel

Der erste Satz hatte es in sich, war bis zum 10:10 völlig ausgeglichen. Dann legte der DSC zwei Punkte zum 12:10 vor, lag wenig später aber 15:17 hinten.

Und dann sogar 19:22. Beim 20:22 nahm Chefcoach Alex Waibl einen Doppelwechsel vor, schickte Sarah Straube und Piia Korhonen aufs Feld.

Mit einer Aufschlagserie der 17-jährigen Straube drehten die Gastgeberinnen den Spieß zum 24:22 um.

Aber der erste Akt war noch nicht zu Ende, die Gäste glichen zum 24:24 aus. Erst zwei Punkte der Finnin Korhonen zum 26:24 beendeten den Nervenkitzel.

Die gewonnene Netzhoheit reichte für die Dresdnerinnen bis zum 11:8 im zweiten Durchgang.

Danach zeigten sich die Ukrainerinnen, die von sechzig mitgereisten Fans lautstark unterstützt wurden, erholt - 11:11. Jetzt wechselte die Führung bis zum 21:21.

Erst im Endspurt banden Milica Kubura und Lucija Mlinar mit ihren Angriffen den Sack zum 25:22 zu.

Chefcoach Waibl lobt sein Team

Jubel bei Sarah Straube (r.) und Co. über den Europacup-Start nach Maß.
Jubel bei Sarah Straube (r.) und Co. über den Europacup-Start nach Maß.  © Lutz Hentschel

Mit der 2:0-Satzführung hatte der DSC den Gästen ganz offensichtlich den Zahn gezogen. Prometey machte jetzt deutlich mehr Fehler.

Die Waibl-Schützlinge führten Mitte des dritten Durchgangs 12:5 und nach einem klasse Block 16:6. Die überragende Topscorerin Kubura (20 Punkte) beendete mit ihrem Ass zum 25:13 nach insgesamt 73 Minuten das Spiel.

"Ich habe beim Aufschlag echt gezittert. Aber es ist ja gut ausgegangen. Als wir den ersten Satz gewonnen hatten, war ich bissel erleichtert. Ich hatte in den engen Situationen aber nie das Gefühl, dass wir verlieren könnten", sagte Straube nach ihrer Europacup-Premiere.

Chefcoach Waibl lobte sein Team: "Das war ein schwieriges Spiel. Aber wir haben das gut gemacht und einiges mitgenommen für das Rückspiel in der Ukraine."

Was für eine Augenweide! Die Gäste-Fans sorgten für Farbenpracht.
Was für eine Augenweide! Die Gäste-Fans sorgten für Farbenpracht.  © Lutz Hentschel

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