Dresdner SC ist klar: "Gegen Schwerin geht es wieder bei 0:0 los"

Die Dresdner Youngster Michelle Petter (l./20) und Rica Maase (18 Jahre) freuen sich. Petter durfte gegen Suhl von Beginn an ran, Maase wurde eingewechselt.
Die Dresdner Youngster Michelle Petter (l./20) und Rica Maase (18 Jahre) freuen sich. Petter durfte gegen Suhl von Beginn an ran, Maase wurde eingewechselt.  © Lutz Hentschel

Dresden - "Wir haben das trotz der ungewohnten Aufstellung souverän gemacht. Das zeigt, was für eine Qualität unsere Mannschaft hat", sagte Barbara Wezorke nach dem glatten 3:0 (25:20, 25:23, 25:22)-Heimsieg vor 2600 Zuschauern im Ostderby gegen den VfB Suhl.

Chefcoach Alex Waibl hatte seine Mannschaft drei Tage nach dem 3:0-Sieg im CEV-Cup gegen den französischen Pokalsieger Venelles gleich auf fünf Positionen umgestellt. Mittelblockerin Barbara nutzte ihren Einsatz von Beginn an konsequent und avancierte mit 12 Punkten zur Topscorerin.

Am Sonntag hatten die DSC-Schmetterlinge frei. "Nicht erst früh um 5 Uhr nach einer langen Auswärtsfahrt ins Bett zu gehen und komplett frei zu haben, das tut gut", sagte die 24-jährige Wezorke, die die Gelegenheit nutzte, um am 3. Advent Freunde zu besuchen.

"Aber mittlerweile denke ich natürlich auch schon an das Pokalduell gegen Schwerin am Mittwoch. Bei den vielen Spielen, die wir derzeit haben, konzentriert man sich immer nur Schritt für Schritt auf die nächste Partie. Das ist wichtig, um eine gute Leistung abrufen zu können." Dass die Mecklenburgerinnen am Sonnabend in Wiesbaden nach einem 1:3 als Verlierer vom Parkett gingen, kommentiert Barbara Wezorke so:

"Für uns ist das gut, wenn man auf die Bundesliga-Tabelle schaut. Aber Schwerin ist ein Top-Team. Wenn es jetzt in unserer Halle um den Einzug ins Pokalfinale geht, gibt es für mich keinen Favoriten. Unser Bundesliga-Heimspiel haben wir zwar 3:2 gewonnen, aber am Mittwoch geht es wieder bei 0:0 los."

Barbara Wezorke schlägt gegen Ashley Nicole Mariani zu. Die Mittelblockerin avancierte beim 3:0 über Suhl mit 12 Punkten zur Topscorerin.
Barbara Wezorke schlägt gegen Ashley Nicole Mariani zu. Die Mittelblockerin avancierte beim 3:0 über Suhl mit 12 Punkten zur Topscorerin.  © Lutz Hentschel

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