DSC-Spielabsage verhindert: Doch Dresdner SC kassiert zum Start bittere Heimpleite

Dresden - Die DSC-Schmetterlinge haben zum Bundesliga-Saisonauftakt eine 1:3 (23:25, 22:25, 25:20, 22:25)-Heimpleite gegen den SC Potsdam kassiert und damit eine Partie verloren, die beinahe nicht stattgefunden hätte.

Die Dresdnerinnen Milica Kubura, Camilla Weitzel und Lena Stigrot blocken gegen Potsdams Annegret Hölzig. Am Ende gab es dennoch eine Niederlage.
Die Dresdnerinnen Milica Kubura, Camilla Weitzel und Lena Stigrot blocken gegen Potsdams Annegret Hölzig. Am Ende gab es dennoch eine Niederlage.  © Lutz Hentschel

Denn beim Morgentraining zeigte sich, dass es mal wieder in die Margon Arena reinregnete. Genau in der Nähe des Platzes, wo am Abend der Hauptschiedsrichter stehen würde.

Der DSC nahm Verbindung mit der Liga auf, erklärte die heikle Situation – konnte dann aber am Nachmittag vorsichtig Entwarnung geben.

Mit Hilfe einer Hebebühne hatten Handwerker die Stelle unter dem Dach, von der es tropfte, mit Folie abgeklebt. Gut auch, dass der Regen nachließ.

Den ersten Dresdner Punkt in der neuen Saison machte Camilla Weitzel mit einem Angriff zum 1:2.

Rückkehrerin Kadie Rolfzen sorgte mit dem 4:3 für die erste Führung. Die Gastgeberinnen legten vor 2900 Zuschauern meist vor, doch in der Schlussphase kippte das Geschehen.

Aus einer 22:20-Führung wurde ein 23:25. "Wir waren am Anfang ein bisschen nervös und konnten unsere Chance zum Gewinn des ersten Satzes nicht nutzen", sah Chefcoach Alex Waibl wenig später, wie sich das zu Beginn auch auf den zweiten Durchgang auswirkte.

Aufholjagd des Dresdner SC gegen den SC Potsdam wird nicht belohnt

Lucija Mlinar (l.) und Milica Kubura waren nach Schlusspfiff enttäuscht.
Lucija Mlinar (l.) und Milica Kubura waren nach Schlusspfiff enttäuscht.  © Lutz Hentschel

Hier lagen seine Schützlinge schnell 2:5 und 7:13 hinten. Die eingewechselten Piia Korhonen und Lena Stigrot bliesen zur Aufholjagd.

Mit einer schönen Aufschlagserie von Camilla Weitzel konnte der DSC das Blatt zum 17:15 wenden.

Doch das reichte nicht. Nach drei Aufschlägen und Angriffen in der Schlussphase ins Aus hieß es 22:25.

Als der DSC im dritten Akt ein 7:2 vorlegte und Lena Stigrot den zweiten Satzball zum 25:20 verwandelte, hofften die Fans auf eine Wende.

Im vierten Durchgang waren aber wieder die gut eingestellten Gäste am Drücker (13:19). Die starke Sofija Medic schlug mit dem zweiten Matchball zum 22:25 zu. Der DSC hatte das Auftaktspiel nach 103 Minuten mit 1:3 verloren.

Das erste Statement von Alex Waibl lautete: "Die Niederlage ist nicht schön. Aber das ist nichts, was mich auf den Boden hauen würde."

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