Dresdner SC bleibt nur noch die Meisterschaft: Fehlt dem Team die Qualität?

Dresden - Die Zuversicht vor dem Spiel war groß, die Enttäuschung hinterher noch größer. Eine Woche nach dem erfreulichen Auftritt und dem knappen 2:3 in Italien war der DSC mit der 0:3-Heimpleite (24:26, 17:25, 20:25) gegen Busto Arsizio aus dem europäischen CEV-Cup ausgeschieden.

Enttäuscht nach dem Aus im CEV-Cup: Lena Stigrot (l.), Trainer Alex Waibl (Zweiter von links) und Ivana Mrdak (Zweite von rechts).
Enttäuscht nach dem Aus im CEV-Cup: Lena Stigrot (l.), Trainer Alex Waibl (Zweiter von links) und Ivana Mrdak (Zweite von rechts).  © Lutz Hentschel

Wie schon zuvor im DVV-Pokal gegen Allianz Stuttgart kam das Aus für die in den vergangenen Jahren erfolgsverwöhnten Dresdnerinnen bereits in der ersten Runde.

Die Mannschaft von Chefcoach Alex Waibl muss in dieser Saison kleinere Brötchen backen.

"Wir hätten den ersten Satz gewinnen müssen. Wir haben 18:15 geführt. Aber das kannten wir ja schon vom Samstag gegen Schwerin", ärgerte sich Zuspielerin Mareen von Römer.

Beim 1:3 gegen die Mecklenburgerinnen vier Tage zuvor hatte der DSC im dritten Durchgang bereits 18:10 geführt und noch 24:26 verloren.

"Busto Arsizio hat bei uns deutlich besser gespielt als in Italien. Wir hatten keine Lösungen und zu wenig Qualität. Endlich mal ein Sieg gegen ein starkes Team, das hätte uns gutgetan. Das wäre wichtig gewesen für unsere Entwicklung", haderte DSC-Topscorerin Lena Stigrot (12 Punkte).

Und zeigte sich in der Analyse selbstkritisch: "Ich bin sehr unzufrieden mit meiner Leistung."

Das Waibl-Team kann und muss sich ab jetzt voll auf die Bundesliga konzentrieren. Samstagabend beim VfB Suhl ist ein Erfolgserlebnis gefragt. Ein deutlicher Sieg muss das Ziel sein.

Mareen von Römer im Zuspiel beim 0:3 gegen Busto Arsizio.
Mareen von Römer im Zuspiel beim 0:3 gegen Busto Arsizio.  © Lutz Hentschel

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