Bitter! DSC unterliegt bei tollem King-Debüt knapp mit 2:3

Dresden - Ist das ärgerlich. Der DSC war ganz nah am 3:1-Heimsieg und drei Punkten dran, doch am Ende verlor er nach 127 Minuten 2:3 gegen die Ladies in Black Aachen. Für die Dresdnerinnen war es im dritten Spiel die dritte Niederlage. Als Trost gab es lediglich ein Pünktchen.

Mareen von Römer muss in den kommenden Wochen mit einer Lungenentzündung passen, kam am Mittwochabend dennoch in die Halle.
Mareen von Römer muss in den kommenden Wochen mit einer Lungenentzündung passen, kam am Mittwochabend dennoch in die Halle.  © Lutz Hentschel

Gespannt waren die Fans auf die Premiere von Zuspielerin Brie King. Die kanadische Auswahlspielerin war erst vor acht Tagen in Dresden angekommen, nun musste sie nach nur wenigen Trainingseinheiten gleich für die erkrankte Mareen von Römer (Lungenentzündung) die Bälle verteilen.

Brie machte nur bei der ersten Ballberührung einen nervösen Eindruck, als ihr prompt ein technischer Fehler unterlief.

Doch mit dem nächsten Zuspiel servierte sie Milica Kubura maßgerecht den Ball und die schlug knallhart zu.

Bis zum 9:9 war das Geschehen im ersten Satz ausgeglichen, dann setzte sich der DSC mit einer schönen Aufschlagserie von Kubura auf 14:9 ab. Die Gastgeberinnen imponierten vor 2578 Zuschauern mit ihrem starken Blockspiel.

Camilla Weitzel verwandelte nach schönem Zuspiel von Brie den zweiten Satzball zum 25:16.

Doch im zweiten Akt lief es genau anders herum. Die Gäste steigerten sich deutlich im Angriff, die Dresdnerinnen leisteten sich einige Annahmefehler - 13:20. Drei Satzbälle wehrten die Schützlinge von Trainer Alex Waibl bei ihrer Aufholjagd noch ab, dann hieß es 22:25.

DSC führt im vierten Satz in der Endphase, muss sich aber am Ende geschlagen geben

Brie King gab ein tolles Debüt.
Brie King gab ein tolles Debüt.  © Lutz Hentschel

Der dritte Durchgang wurde eine ganz, ganz enge Angelegenheit, mehrfach wechselte die Führung.

Nach dem 19:19 machte der DSC dank Camilla Weitzel, Lena Stigrot und Milica Kubura jedoch drei Punkte in Folge und brachte diesen Vorsprung auch ins Ziel - 25:22.

Spannend, mit umstrittenen Schiri-Entscheidungen und einigen langen Ballwechseln ging es im vierten Satz weiter.

Bitter allerdings: Die Gastgeberinnen gaben in der Schlussphase einen 20:17-Vorteil und damit den möglichen Drei-Punkte-Sieg noch aus der Hand - 23:25. Nun musste der Tiebreak die Entscheidung bringen.

In dem lief der DSC fast durchweg einem Rückstand hinterher. Aachens zweiter Matchball brachte das 12:15.

"Klar kotzt mich das an, dass wir verloren haben. Wir hätten den Sieg verdient gehabt. Volleyballerisch war das ein guter Tag, aber es gab am Ende eben nur einen Punkt für uns", sagte Alex Waibl.

Und lobte seine neue Zuspielerin: "Brie hat das super gemacht. Viel besser, als es nach fünf gemeinsamen Trainingseinheiten zu erwarten war."

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