Potsdam deklassiert! Dresdner SC zieht mit Super-Leistung ins Halbfinale ein

Dresden - Es ist geschafft. Im Kampf um den Meistertitel ist der DSC ins Play-off-Halbfinale eingezogen. Der Pokalsieger gewann am Mittwochabend vor 2800 Zuschauern in der Margon Arena souverän mit 3:0 (25:16, 25:17, 25:12) gegen den SC Potsdam. In der Serie „best of three“ war es im dritten Spiel der entscheidende zweite Sieg.

Der DSC machte sich gaaaanz lang fürs Halbfinale! Hier rettet Libera Myrthe Schoot den Ball.
Der DSC machte sich gaaaanz lang fürs Halbfinale! Hier rettet Libera Myrthe Schoot den Ball.  © Lutz Hentschel

Der Auftakt war nach Maß. Mareen Apitz schlug mit der ersten Ballberührung ein Ass. Die Gäste begannen dagegen nervös. Topscorerin Marta Drpa beförderte Aufschlag und Angriff ins Aus. Zur ersten technischen Auszeit hieß es 8:3, Mitte des ersten Satzes 12:5.

Doch die Gäste schlichen sich heran. Beim Stand von 15:12 nahm DSC-Chefcoach Alex Waibl eine Auszeit. Seine Schützlinge machten wieder Druck, während der SCP in der Annahme schwächelte - 25:16.

Kurioser Punkt für die Gastgeberinnen im zweiten Akt: Zuspielerin Mareen Apitz greift an, der Ball springt Potsdams Libera von der Hand an die Nase - 7:5. Es war jetzt wesentlich enger als im ersten Durchgang. Erst zur zweiten technischen Auszeit (16:11) konnte sich das Waibl-Team absetzen.

Vor allem Sasa Planinsec war es, die nach schönen Apitz-Zuspielen einen Knaller nach dem anderen zündete. Ein Potsdamer Fehler brachte das 25:17.

Im dritten Satz legten die Dresdnerinnen ein 9:2 vor, aber der SCP gab sich noch nicht geschlagen - 9:7. Doch spannender wurde es nicht mehr. Topscorerin Piia Korhonen (14 Punkte) & Co. zogen durch, die Finnin verwandelte nach insgesamt 69 Minuten den Matchball zum 25:12.

Im Halbfinale („best of three“) trifft der DSC auf Titelverteidiger Schweriner SC. Das erste Duell steigt am 3. April um 18 Uhr in der Margon Arena. „Das Halbfinale, da mache ich mir jetzt keine Gedanken, das ist noch weit weg“, sagte Chefcoach Waibl entspannt. Und lobte sein Team:

„Was meine Mannschaft bei den Siegen im zweiten und dritten Spiel gegen Potsdam geleistet hat, war überragend. Wir sind Pokalsieger und stehen im Meisterschafts-Halbfinale - das ist eine gute Saison.“

Mareen Apitz (re.) wurde zum zweiten Mal in Serie zur wertvollsten Spielerin der Partie gewählt.
Mareen Apitz (re.) wurde zum zweiten Mal in Serie zur wertvollsten Spielerin der Partie gewählt.  © Lutz Hentschel