"Alles reinhauen!" Dresdner SC will heute Spitzenreiter Stuttgart ärgern

Dresden - "Ich verspreche, dass das Spiel gegen Stuttgart nicht 0:3 ausgeht", machte Mareen von Römer eine klare Kampfansage. Das war vor zwei Wochen, als der DSC mit einem 3:1 gegen den VfB-Suhl die Negativserie von drei Niederlagen beendet hatte.

Der DSC muss voraussichtlich bis Ende der Saison auf Angreiferin Nikola Radosova (hinterm Netz) verzichten.
Der DSC muss voraussichtlich bis Ende der Saison auf Angreiferin Nikola Radosova (hinterm Netz) verzichten.  © Tom Bloch

Am Donnerstag um 18.40 Uhr (ab 18.30 Uhr live auf Sport1) steigt nun das Spitzenspiel. Die Mannschaft von Chefcoach Alex Waibl empfängt als Bundesliga-Dritter den Spitzenreiter Allianz Stuttgart.

Zuspielerin Mareen weiß, dass ihr Team in diesem Duell "der Underdog ist". Der Kontrahent aus dem Schwabenland um die Ex-DSCerin Madison Bugg hat in dieser Saison bislang alle 18 Bundesliga-Spiele gewonnen und das überragende Satzverhältnis von 54:6.

"Das ist eine sehr physische Mannschaft, die kaum eine Schwäche zeigt. Stuttgart hat eine brutale Abschlaghöhe, ist im Block extrem präsent", charakterisiert Waibl den Gegner. "Es ist schwierig, gegen sie zu punkten."

Das bekamen die Dresdnerinnen in dieser Saison schon zweimal zu spüren. Im DVV-Pokal und in der Meisterschaft verloren sie in Stuttgart jeweils 0:3.

Mit der Verletzung von Angreiferin Nikola Radosova musste der DSC kurz vorm dritten Aufeinandertreffen noch einen Dämpfer hinnehmen, doch Mareen von Römer powert: "Man spürt im Training, dass wir als Mannschaft wieder Fahrt aufgenommen haben. Wir haben gegen Suhl und in Potsdam viel Leidenschaft und Emotionalität aufs Parkett gebracht. Daran wollen wir anknüpfen. Wir werden alles reinhauen gegen den Spitzenreiter."

Chefcoach Waibl fügt an: "Meine Mannschaft hat richtig Bock auf Stuttgart. Wir brauchen in so einem Spiel aber auch jede Unterstützung von den Rängen."

Zuspielerin Mareen von Römer macht klar: "Wir werden nicht mit 0:3 verlieren."
Zuspielerin Mareen von Römer macht klar: "Wir werden nicht mit 0:3 verlieren."  © Lutz Hentschel

Mehr zum Thema DSC Damen Volleyball:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0