DSC-Neuzugang von erster Frage des Trainers verwundert

Dresden - "Was hörst Du für Musik?" So lautete vor Monaten die erste Frage von DSC-Coach Alex Waibl an seine neue Mittelblockerin Laura de Zwart. Die Holländerin war davon so perplex, dass es ein Grund wurde, weshalb sie nach Dresden wechselte.

Laura de Zwart freut sich auf die neue Saison beim Dresdner SC. In die Bundesliga wollte die Holländerin unbedingt, jetzt kann sie sich beweisen und um einen Stammplatz kämpfen.
Laura de Zwart freut sich auf die neue Saison beim Dresdner SC. In die Bundesliga wollte die Holländerin unbedingt, jetzt kann sie sich beweisen und um einen Stammplatz kämpfen.  © Lutz Hentschel

"Ich spürte bei der Frage, dass es nicht nur um meine Fähigkeiten als Volleyballerin geht, sondern auch ich als Mensch interessiere", meinte de Zwart.

Dabei war sie vorm ersten Telefonat mit ihrem neuen Coach extrem nervös. Jetzt hat sie das Gefühl, in eine große Familie aufgenommen zu werden. "Ich hatte ohnehin viel Gutes über Dresden gehört - unter anderem von Robin de Kruijf. Sie gab mir auch ein paar Tipps für die Stadt."

Die ersten Wochen in Elb-Florenz waren alles andere als ein Zuckerschlecken. Früh und nachmittags standen je drei Stunden hartes Training auf dem Programm. "Es ist intensiv, aber wir Mädels lernen uns so gut kennen", meinte die 20-Jährige aus Gorinchem, die in Dresden wachsen will.

Sportlich gesehen, denn mit ihren 1,98 Metern zählt sie in der Bundesliga ohnehin zu den Größten. Dies ist ihr Vorteil am Netz und auch ein Grund, weshalb Waibl sie an die Elbe gelotst hat. Im Alltag ist es etwas nervig. "Die Autos sind zu klein, High Heels kann ich nicht tragen und Klamotten zu finden, ist schwierig. Aber ich bin, was ich bin, durch meine Größe", so de Zwart zufrieden.

Die übrigens am liebsten Hip-Hop hört...

Laura beim Shooting für den alljährlichen Kalender des Dresdner SC.
Laura beim Shooting für den alljährlichen Kalender des Dresdner SC.  © Lutz Hentschel

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