0:3 in Stuttgart! DSC-Girls nach Pokal-Aus bitter enttäuscht

Stuttgart/Dresden - Die Enttäuschung bei den DSC-Girls war riesengroß. Nach einer 0:3 (21:25, 25:27, 23:25)-Niederlage bei Vizemeister Allianz Stuttgart musste der Titelverteidiger diesmal bereits im Achtelfinale des DVV-Pokals die Segel streichen.

Die Enttäuschung bei den Dresdner Schmetterlingen war riesengroß. Von links: Barbara Wezorke, Katharina Schwabe, Michelle Petter und Rica Maase. Foto: Tom Bloch
Die Enttäuschung bei den Dresdner Schmetterlingen war riesengroß. Von links: Barbara Wezorke, Katharina Schwabe, Michelle Petter und Rica Maase. Foto: Tom Bloch  © Tom Bloch

Damit ist auch der große Traum vom Double schon zu Saisonbeginn geplatzt.

"Mich kotzt es an, dass wir raus sind", war Chefcoach Alex Waibl stinksauer.

"Ich finde es sinnlos, dass es ein solches Los in der ersten Pokalrunde überhaupt geben kann. Aber das soll keine Ausrede sein. Wir haben die vielen kleinen Dinge nicht gut gemacht und dem Gegner nicht das Gefühl gegeben, dass wir unverwundbar sind und ihn permanent unter Druck setzen können. Die Sätze waren eng, aber uns unterliefen in unnötigen Situationen die Fehler."

Das sah Dresdens Top-Scorerin Lena Stigrot (16 Punkte) nicht anders: "Wir haben unsere Chancen liegenlassen, waren in den Basics nicht gut genug und haben einfache Fehler gemacht. Beim Satzball verschlagen wir unnötigerweise den Aufschlag. Mit blöden kleinen Fehlern machen wir uns das Niveau kaputt. Das müssen wir ganz schnell abstellen, sonst ist es gegen solche Gegner super schwierig."

Bezeichnend: Das Spiel endete nach 84 Minuten mit einem Dresdner Annahmefehler beim ersten Stuttgarter Matchball.

Das frühe Aus im Pokal schmerzt. Jetzt gilt es, in der Meisterschaft und im CEV-Cup das Optimale zu erreichen. In der Bundesliga bestreiten Katharina Schwabe & Co. am Samstag (17.30 Uhr) gegen Erfurt ihr erstes Saisonheimspiel.

Auf europäischer Bühne (28.11. und 5.12.) wartet auf den DSC mit Busto Arsizio (Italien) der nächste Hammer-Gegner.

DSC-Chefcoach Alex Waibl war stinksauer.
DSC-Chefcoach Alex Waibl war stinksauer.  © Imago
Stuttgarts Krystal Rivers schlägt gegen Lena Stigrot zu.
Stuttgarts Krystal Rivers schlägt gegen Lena Stigrot zu.  © Tom Bloch

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