Meine Meinung: Beim DSC muss die Arbeit des Trainer(-teams) hinterfragt werden!

Dresden - Die Enttäuschung beim DSC und seinen Fans ist riesengroß.

Alexander Waibl (hier bei seiner Vertragsverlängerung bis 2021) bekommt auch weiter das Vertrauen beim Dresdner SC. Der Vorstand steht hinter ihm.
Alexander Waibl (hier bei seiner Vertragsverlängerung bis 2021) bekommt auch weiter das Vertrauen beim Dresdner SC. Der Vorstand steht hinter ihm.  © Lutz Hentschel

Nur Platz 5 in der Meisterschaft! Im Play-off-Viertelfinale scheiterte die Mannschaft von Alexander Waibl mit zwei Heimniederlagen an den Ladies in Black Aachen - einem Team, das einen kleineren Etat und keine besseren Rahmenbedingungen als der DSC hat.

Im DVV-Pokal und im CEV-Cup sind die Dresdnerinnen jeweils in der ersten Runde rausgeflogen.

Als Saisonziel war das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg ausgegeben worden. Doch das war weit an der Realität vorbei. Statt an der Spitze zu stehen, wurde der Abstand nach vorn deutlich größer.

Das auf Verletzungen zu schieben, wäre zu einfach und auch nicht richtig. Dass Topscorerin Piia Korhonen lange ausfällt war schon klar, als die Ziele formuliert wurden. In der Vergangenheit hatte der DSC auch Titel gefeiert, weil die Mannschaft bei Problemen enger zusammengerückt war und zusätzliche Energie freigesetzt hatte.

Auffallend in dieser Saison war die große Zahl an Niederlagen. Gegen die Spitzenteams Stuttgart und Schwerin wurde kein einziges Duell gewonnen. Warum wurde darauf nicht reagiert und mit einem Sportpsychologen gearbeitet?

Trainer Waibl wird vom Vorstand nicht infrage gestellt, er hat einen Vertrag bis 2021. Sieben Titel seit 2010 unterstreichen seine Qualität. Trotzdem muss auch die Arbeit des Trainer(-teams) hinterfragt werden. Schließlich hat Waibl seine Spielerinnen ausgesucht und die Mannschaft geformt.

Alexander Waibl hat mit dem DSC seit 2009 sieben Titel geholt. Dennoch muss nach dem schlechtesten Abschneiden unter seiner Regie auch seine Arbeit kritisch hinterfragt werden.
Alexander Waibl hat mit dem DSC seit 2009 sieben Titel geholt. Dennoch muss nach dem schlechtesten Abschneiden unter seiner Regie auch seine Arbeit kritisch hinterfragt werden.  © Lutz Hentschel
TAG24-Redakteur Steffen Grimm.
TAG24-Redakteur Steffen Grimm.  © Christian Suhrbier

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