Stimmt beim DSC etwas nicht? Desaster gegen Aufsteiger Straubing

Dresden - Ups! Meisterschafts-Kandidat Dresdner SC kassiert gegen den Tabellen-Zehnten Straubing eine 2:3 (23:25, 25:6, 23:25, 25:18, 13:15)-Pleite. Beim Klub hing danach der Haussegen schief.

Alexander Waibl gestikulierte und haderte mit dem Spiel der Schmetterlinge.
Alexander Waibl gestikulierte und haderte mit dem Spiel der Schmetterlinge.  © Marko Förster

Es war kurz nach 21 Uhr, da nagelte Lena Große Scharmann für die Gäste den Matchball ins Feld, und die Schmetterlinge standen mit langen Gesichtern da.

"Wir haben alle Fehler gemacht, die man im Volleyball nur machen kann", schüttelte Kapitän Katharina Schwabe den Kopf.

Ob Netz-, Abwehr, Aufschlag oder Angriffsfehler - auf eins davon konnte sich Straubing immer verlassen und punkten.

"Vielleicht stimmt etwas in der Mannschaft nicht", legte Schwabe überraschend nach. "Wir müssen uns zusammensetzten."

Der erste Satz war bezeichnend für die Spielweise der Hausherrinnen. Nikola Radosova schlug gleich den ersten Angriff ins Aus, danach hatte sie mit der Annahme zu kämpfen. "Es war bezeichnend. Wir fanden im Spiel nicht statt", haderte Coach Alex Waibl.

Sein Team fing sich zwar, aber nach einem erneuten Radosova-Fehler stand es 8:8. Und so ging's immer hin und her. Nach zwei DSC-Patzern hatten aber die Gäste Satzball. Radosova schlug ihren Angriff ins Aus - 23:25.

Enttäuschung bei den Dresdnerinnen nach der Niederlage.
Enttäuschung bei den Dresdnerinnen nach der Niederlage.  © Marko Förster

Im nächsten Durchgang agierten Schwabe & Co. viel besser. Gingen schnell mit 7:3 in Front, hatten Selbstvertrauen und gewannen 26:6. Geht doch!

Im dritten Satz rieben sich die 2200 Zuschauer die Augen - wieder viele DSC-Fehler. "Wir haben keine Emotionen gezeigt", so Coach Alex Waibl. Sein Team verloren den Durchgang 23:25, der nächste ging wieder an den Gastgeber - 25:18.

Im Entscheidungssatz die bezeichnendste Szene: Ex-DSC-Ass Lisa Izquierdo baggert einen Ball rückwärts ins Dresdner Feld zum 8:10, Waibl war außer sich.

Schließlich ging der Tiebreak mit 15:13 an die Gäste.

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