Das ist der neue Striezel-Taler!

Auch das Hexenhaus steht schon auf dem Altmarkt.
Auch das Hexenhaus steht schon auf dem Altmarkt.

Von Dominik Brüggemann

Dresden - Nur noch drei Wochen, dann geht er endlich wieder los: Dresdens Striezelmarkt, der nun schon 581ste! Der Baum steht bereits, die Aufbauarbeiten für Hütten und Stände läuft. Und auch diesmal gibt es etliche Neuerungen!

Nach mehr als einem halben Jahrhundert Striezelmarkt-Geschichte erreicht jetzt auch das Traditionspektakel das Digital-Zeitalter. Erstmals wird es einen digitalen Markt-Plan für Smartphones geben. Die Navigation erfolgt per Suchwort - und schon werden die Ziele angezeigt.

„So finden Besucher ganz leicht etwa den nächsten Glühweinstand“, erklärt Matthias Hundt (46) von der Dresden Information GmbH.

Bettina Bunge (47) Geschäftsführerin der Dresden Markting GmbH, und Straßenbauamts- Chef Reinhard Koettnitz (60) bei der Vorstellung des Striezelmarkt-Programms.
Bettina Bunge (47) Geschäftsführerin der Dresden Markting GmbH, und Straßenbauamts- Chef Reinhard Koettnitz (60) bei der Vorstellung des Striezelmarkt-Programms.

Auch am Sicherheitskonzept haben die Veranstalter gefeilt: „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir die südliche Wilsdruffer Straße an Samstagen von 14 Uhr bis 22 Uhr sperren werden“, so Straßenamts-Chef Reinhard Koettnitz (60).

Das Stollenfest am 5. Dezember wird stärker abgesichert, der Aufmarsch der Pferde auf den Striezelmarkt kurzzeitig abgesperrt, Besucher so besser geschützt. Allerdings muss der Dresdner Striezelmarkt (auch) in diesem Jahr auf eine Traditionsveranstaltung verzichten: Wegen der Bauarbeiten am Kulturpalast fällt die Bergmannsparade aus.

Aber keine Sorge: Das restliche Programm ist trotzdem voll gepackt (186 Veranstaltungen mit 2100 Beteiligten). Infos: striezel-markt.de (dort gibt‘s auch die Digitalkarte).

Eröffnung ist am 26. November (Donnerstag) ab 15 Uhr mit eine Gottesdienst in der Kreuzkirche. Ab 16 Uhr öffnen dann die 233 Stände. „186 Betreiber kommen aus Sachsen, davon 101 aus Dresden“, sagt Robert Franke (38), Leiter im Amt für Wirtschaftsförderung. Im vergangenen Jahr kamen 2,5 Millionen Besucher.

Striezeltaler gibt’s schon jetzt zu kaufen

„Engel“ Sandra Buechner (31) zeigt den Striezeltaler.
„Engel“ Sandra Buechner (31) zeigt den Striezeltaler.

Der Striezelmarkt bekommt zum zweiten Jahr in Folge eine eigene „Währung“.

Insgesamt 110.000 silberne Münzen im Wert von je einem Euro verkauft die Dresden Information.

Der Clou: Elf Taler kosten zehn Euro, Besucher sparen also einen Euro.

„Im letzten Jahr haben wir nur die Hälfte prägen lassen. Schon zu Beginn des Striezelmarkts war die Auflage verkauft“, so DIG-Geschäftsführer Matthias Hundt (46).

Alte Taler aus dem Vorjahr können bei der Dresden Information gegen neue Taler eingetauscht werden. Die Münzen gibt’s unter www.striezeltaler.de oder seit heute direkt bei der Dresden-Info an der Frauenkirche oder im Hauptbahnhof.

Ein Novum: Matthias Hundt (46), Prokurist der Dresden Information GmbH, zeigt den mobilen Striezelmarkt-Plan.
Ein Novum: Matthias Hundt (46), Prokurist der Dresden Information GmbH, zeigt den mobilen Striezelmarkt-Plan.

Fotos: Holm Helis


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