Dresdner Wissenschaftlerin: "Ich sprach mit der Kanzlerin"

Franziska Knur (30) von der TU Dresden befragte Bundeskanzlerin Angela Merkel 
(63, CDU).
Franziska Knur (30) von der TU Dresden befragte Bundeskanzlerin Angela Merkel (63, CDU).  © Bundeskanzleramt

Dresden - Große Ehre für eine Dresdner TU-Wissenschaftlerin: Doktorandin Franziska Knur (30) interviewte Bundeskanzlerin Angela Merkel (63, CDU) für die wöchentliche Videoserie „Die Kanzlerin direkt“.

Dabei fragen Bürger die Kanzlerin immer zu bestimmen Themen aus. Die Sächsin stellte vier spezielle Fragen zu den Vereinten Nationen. Der Anlass: Seit Dienstag tagt die Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York.

Mit leichter Anspannung ging‘s für die Wissenschaftlerin zur Videoaufzeichnung direkt ins Kanzleramt. Für die Völkerrechtlerin war das Gespräch mit der Bundeskanzlerin nach eigenen Angaben eine tolle Gelegenheit, die deutsche UN-Politik kritisch zu hinterfragen:

„Ich fand es spannend, gerade solche Themen anzusprechen, bei denen die Position der Bundesregierung hinter den Erwartungen so mancher Experten zurückbleibt.“

Und gab‘s auch Zeit für einen privaten Plausch? „Frau Merkel hat interessiert nach meinem Promotionsthema gefragt und mir für deren Abschluss alles Gute gewünscht“, so die Absolventin des Masterstudiengangs Internationale Beziehungen.

Übrigens: Dresden ist UN-Standort und feiert am 24. Oktober den Tag der Vereinten Nationen.

Titelfoto: Bundeskanzleramt


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