Dresdner Zoo: Erster Blick ins neue Afrika-Haus

Bürgermeister Detlef Sittel (49, CDU), Zoo-Chef Karl-Heinz-Ukena (46) und 
Zimmermann Danilo Kühn (41).
Bürgermeister Detlef Sittel (49, CDU), Zoo-Chef Karl-Heinz-Ukena (46) und Zimmermann Danilo Kühn (41).  © Thomas Türpe

Dresden - Dem neuen Afrikahaus wurde am Donnerstag die Richtkrone aufgesetzt.

„Im Juni 2017“, sagte Zoo-Chef Karl-Heinz Ukena (46), werden die drei Elefantendamen Drumbo (25), Mogli (22) und Sawu (21) aus ihrem Interimsbau ins frisch sanierte Gehege ziehen. Auch die Mandrill-Affen bekommen hier ein großzügiges Kletterrevier eingerichtet.

Eigentlich sollte der Umbau längst abgeschlossen sein, damit die Dickhäuter nicht zwei Winter im Ausweichquartier verbringen müssen. Doch die Bauarbeiten verzögerten sich, unter anderem, weil beim baggern Ruinenreste entdeckt worden waren.

Am Donnerstag wurde mit dem Richtfest ein „großer Meilenstein für das Herzstück in unserem Zoo“ gefeiert, so Detlef Sittel (49, CDU), Erster Bürgermeister der Stadt, die das 7,5 Millionen Euro teure Projekt finanziert hat.

Das nächste große Bauprojekt im Zoo wird das Orang-Utan-Haus sein, weil es den Menschenaffen jetzt viel zu wenig Platz und Rückzugsmöglichkeiten bietet.

Zwei 30 Meter lange Stahlträger spannen sich über die gesamte Breite des 
neuen Domizils.
Zwei 30 Meter lange Stahlträger spannen sich über die gesamte Breite des neuen Domizils.  © Thomas Türpe
Noch sind die Elefanten neben dem Afrikahaus in einem Interimsbau untergebracht.
Noch sind die Elefanten neben dem Afrikahaus in einem Interimsbau untergebracht.  © Thomas Türpe
Im Juni 2017 sollen die Dickhäuter ins neue Heim umziehen.
Im Juni 2017 sollen die Dickhäuter ins neue Heim umziehen.  © Thomas Türpe

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