Kinderschänder aus Prohlis soll wieder zugeschlagen haben

Seit Juni sitzt er in U-Haft: Umzugshelfer Rolf W. (36) aus Dresden soll 
sich in elf Fällen an Kindern vergangen haben.
Seit Juni sitzt er in U-Haft: Umzugshelfer Rolf W. (36) aus Dresden soll sich in elf Fällen an Kindern vergangen haben.

Dresden - Er saß bereits mehr als drei Jahre wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern. Nachdem der Dresdner Rolf W. (36) raus kam, durfte er sich Kindern nicht nähern. Doch laut Anklage des Landgerichts verging er sich erneut an mehreren Kindern.

Die schändlichen Taten sollen sich an der Georg-Palitzsch-Straße in Prohlis in der Wohnung seiner damaligen Lebensgefährtin ereignet haben. Mit ihrem Sohn (heute 10) und dessen Cousin (7) soll sich der Umzugshelfer im Kinderzimmer eingeschlossen haben.

Mittels einer Art Rollenspiel (Schüler und Lehrer) soll er die Jungen dazu gebracht haben, ihre Unterhosen runterzuziehen. Laut Staatsanwältin mussten die Kinder „mit ihren Händen an ihren Geschlechtsteilen Bewegungen ausführen“. Außerdem, so die Anklage, berührte der Perverse nicht nur einen der Jungen unsittlich, sondern zog sich selbst die Hose runter, ließ einen der Jungen an sich fummeln. Der Umzugshelfer soll den stundenlangen Missbrauch teilweise sogar auf Fotos festgehalten haben.

Angeklagt sind zehn weitere Missbrauchshandlungen dieser Art. Außerdem soll er von der Tochter (heute 16) seiner Ex-Partnerin pornografische Bilder angefertigt haben. 

Rolf W., der selbst Vater eines Kleinkindes ist, räumte über seine Anwältin die Vorwürfe größtenteils ein: „Gezwungen habe ich sie nicht.“ Seit der Missbrauch aufflog, sitzt er in U-Haft. Der Prozess wird fortgesetzt.

Die Taten sollen in der Wohnung seiner damaligen Lebensgefährtin an der 
Georg-Palitzsch-Straße in Prohlis geschehen sein.
Die Taten sollen in der Wohnung seiner damaligen Lebensgefährtin an der Georg-Palitzsch-Straße in Prohlis geschehen sein.  © Holm Helis

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