Dritter Einbruch: Ganoven überfallen Juweliergeschäft, dann geht der Alarm los

Dresden - Wieder hatten es Einbrecher auf Juwelier Leicht im Taschenbergpalais abgesehen. Doch zum großen Diamantenraub kam es nicht.

Zum dritten Mal erwischte es Juwelier Leicht im Taschenbergpalais.
Zum dritten Mal erwischte es Juwelier Leicht im Taschenbergpalais.  © Thomas Türpe

In der Nacht zum Mittwoch gegen 3.25 Uhr scheiterten Ganoven bereits an der Schaufensterscheibe des Schmuckgeschäfts. Als die Goldsucher sich am Sicherheitsglas zu schaffen machten, heulte die Alarmanlage los.

Sie ließen ab und suchten das Weite noch bevor die Polizei eintraf, welche die oberflächlich gesplitterte Scheibe vorfand (Schaden: 2 000 Euro). "Wir haben keine heiße Spur", so Polizeisprecherin Ilka Rosenkranz (41). Bei Juwelier Leicht war es der dritte Angriff.

Im März 2017 war das Geschäft zuletzt am helllichten Tag von zwei Männern mit Pistole überfallen worden. Zehn Monate zuvor hatte es einen ähnlichen Vorfall gegeben. Damals war eine Mitarbeiterin verletzt worden.

Mittlerweile muss man bei Leicht klingeln, um eingelassen zu werden. Vielleicht ein Grund für den nächtlichen Einbruch. "Wir sind gut gewappnet", so eine Mitarbeiterin.

Trotz der unterschiedlichen Herangehensweise "prüfen wir Zusammenhänge", so Ilka Rosenkranz.

Aus Sicherheitsgründen müssen die Kunden klingeln.
Aus Sicherheitsgründen müssen die Kunden klingeln.  © Thomas Türpe

Titelfoto: Thomas Türpe


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