DRK sucht dringend Helfer für Asyl-Zeltstädte

In der Zeltstadt in Chemnitz gehen die DRK-Mitarbeiter bis an ihre Grenzen.
In der Zeltstadt in Chemnitz gehen die DRK-Mitarbeiter bis an ihre Grenzen.

Von Ronny Licht

Chemnitz - Die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die sich im Asylbewerberheim am Adalbert-Stifter-Weg und auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei um die Flüchtlinge in den Zeltstädten kümmern, arbeiten am Limit.

Jetzt sucht das DRK dringend nach weiteren Helfern - und will die Strukturen umbauen.

„Derzeit werden von uns viele Ehrenamtliche eingesetzt, auch aus den Bereichen Berg- und Wasserwacht“, erklärt DRK-Sprecher Kai Kranich (33).

Das soll jetzt auf professionelle Füße gestellt werden: „Daher suchen wir neue Honorarkräfte. Die Belastung ist derzeit sehr hoch. Noch sind wir aber leistungsfähig.“

Auch freiwillige Helfer werden laut Kranich weiter gesucht: „Sie sollten einen Gesundheitspass haben, wenn sie in der Essensausgabe arbeiten wollen. Weiterhin sind dringend Dolmetscher und motivierte Betreuer gefragt.“

Weitere Infos finden Interessenten hier.

Der sächsische DRK-Chef Rüdiger Unger packt selber mit an, begutachtet eine Zeltstadt.
Der sächsische DRK-Chef Rüdiger Unger packt selber mit an, begutachtet eine Zeltstadt.

Fotos: imago/Robert Michael, dpa/Jan Woitas


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