Täuschungs-Versuch mit Nasenspray: Polizei zieht 23-Jährigen aus dem Verkehr

Itzehoe - Bei einer Drogenkontrolle in Schleswig-Holstein ging den Beamten am Samstagabend ein 23-jähriger Fahrer ins Netz.

Der 23-Jährige wurde zunächst aus dem Verkehr gezogen.
Der 23-Jährige wurde zunächst aus dem Verkehr gezogen.  © DPA

Gegen 22 Uhr kontrollierten die Beamten zunächst den Fahrer eines Daimlers in der Itzehoer Lindenstraße.

Aus dem Inneren des Wagens strömte den Polizisten bereits Cannabis-Geruch entgegen, heißt es am Montag in einer Mitteilung der Polizei. Der Mann gab jedoch an, dass er sich den Geruch nicht erklären könne und willigte einem Drogenvortest ein.

Dabei versuchte er aber, den Beamten statt des für den Test erforderlichen Urins den Inhalt eines Nasensprays unterzujubeln. Der Täuschungs-Versuch fiel jedoch auf. Es wurde stattdessen ein Bluttest angeordnet.

Im Auto des 23-jährigen Fahrers fanden sich zudem einige Drogen und eine Machete.

Er muss sich nun wegen des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel und wegen des Verstoßes gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Immer wieder kommt es vor, dass beim Urintest geschummelt wird (TAG24 berichtete). Der Fall erinnert auch an eine ähnliche Kontrolle mit einem Mitglied der 187 Strassenbande Ende November in Hamburg: Der damals 25-jährige Rapper war mit seinem Mercedes-SUV auf der Autobahn 24 unterwegs, als ihn eine Polizei-Streife anhielt und zum Urin-Test zitierte (TAG24 berichtete).

Dabei versuchte er, die Beamten mit synthetischem statt dem eigenen Urin zu täuschen. Dafür soll er einen mit Flüssigkeit gefüllten Beutel direkt am Körper getragen haben.

Der Schwindel aber flog auf, Maxwell wurde ebenfalls zum Bluttest mit auf die Polizeiwache genommen.

Auch der Rapper Maxwell hatte mit einem ähnlichen Fall für Aufsehen gesorgt.
Auch der Rapper Maxwell hatte mit einem ähnlichen Fall für Aufsehen gesorgt.  © Screenshot Instagram

Titelfoto: DPA

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