Dieser Adler holt Drohnen vom Himmel

In den Niederlanden werden erste Adler zur Abwehr von Drohnen genutzt.
In den Niederlanden werden erste Adler zur Abwehr von Drohnen genutzt.

Niederlande - Es gibt immer mehr Drohnen - überall. Amazon hat bereits die zweite Generation seiner Lieferdrohne vorgestellt, Sachsens Justiz sorgt sich um "Lieferungen" in Gefängnisse, aber auch privat wird immer öfter über den Gartenzaun spioniert...

Was tun dagegen? Eine niederländische Firma hat das Problem erkannt und eine sehr skurrile Lösung parat: Wen Drohnen in der Nähe oder über seinem Grund und Boden stören, der kann sich dort einen Adler mieten. Sie dressiert echte Greifvögel, um dem "Luftkrieg" zu begegnen.

Denn Drohnen sind nicht nur für einen Freizeit-Spaß gut: Terroristen oder Kriminelle bedienen sich mehr und mehr der fliegenden Objekte. Sachsens Justiz machte im vergangenen Jahr alle Gefängnisse im Freistaat auf die Gefahr von Drohnen aufmerksam. Mit Drohnen sei "es leicht, kriminelle Aktionen durchzuführen".

Als erste Firma nun trainiert "Guard from Above" nun Greifvögel, um Drohnen abzufangen. Dabei werden der natürliche Jagd-Instinkt und die Schnelligkeit der Jäger der Lüfte genutzt.

Was darfst Du mit 'ner Drohne?

Drohnen sehen alles: Ein Blick von oben auf die Görlitzer Straße zur BRN.
Drohnen sehen alles: Ein Blick von oben auf die Görlitzer Straße zur BRN.

Die Hauptregel: Niemand darf mit seinem Flugmodell jemanden "gefährden" oder "unzumutbar belästigen". Das gilt bei jeder Art von Flugbetrieb.

Es gibt "No-Fly-Areas"! Eine Drohne darf nicht über Unglücksorten, Gefängnissen, Kraftwerken oder Krankenhäusern kreisen.

Auch an Flughäfen darf innerhalb von anderthalb Kilometern keine Drohne in die Luft gehen. Städte haben zum Teil Flugverbotszonen bestimmt. Bitte selbst informieren.

Sichtkontakt ist Pflicht! Eine Drohne ausschließlich per Kamera zu fliegen, sie also mit bloßem Auge nicht mehr zu sehen, ist verboten.

Fotos: Ordnungsamt Dresden (1), imago


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