Viel Kritik am Schiri: Ist er Schuld an der DSC-Niederlage?

Bielefeld - Mit 1:3 kamen die Arminen am Freitagabend vor heimischer Kulisse gegen den 1. FC Köln unter die Räder (TAG24 berichtete). Für DSC-Trainer Jeff Saibene war klar, was am Ende seiner Mannschaft den Sieg gekostet hatte.

Fabian Klos (re. 30) war voller Elan dabei und debattierte mit dem Schiedsrichter.
Fabian Klos (re. 30) war voller Elan dabei und debattierte mit dem Schiedsrichter.  © DPA

"An so einem Tag muss alles stimmen, um zu gewinnen – das war heute nicht der Fall. Es gab auch heute wieder einige Schiedsrichter-Entscheidungen, die nicht zu unseren Gunsten entschieden worden sind. Ich will absolut nicht jammern, aber es war jetzt das vierte oder fünfte Mal in den vergangenen Wochen", erklärte der 50-Jährige sichtlich enttäuscht.

Auch die Spieler selbst waren nach dem Spiel sichtlich geknickt. "Alles in allem haben wir aber ein gutes Spiel gemacht und mit ein bisschen Spielglück hätte es nach dem Anschlusstreffer auch noch den Ausgleichstreffer für uns geben können. Die Mannschaft hat gut gekämpft und ordentlich gespielt, leider wurden unsere individuellen Fehler eiskalt bestraft", stellte Stephan Salger klar.

Keanu Staude, der in der 85. Minute den zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer erzielte, hatte nach dem Spiel die richtige Einstellung und zeigte Ehrgeiz. "Wir müssen weiter nach vorne schauen. Leider hat es heute nicht gereicht, Köln war gut und ein Stück weit effektiver. Vielleicht wäre ein Punkt verdienter, aber wir müssen das jetzt schnell abhaken", sagte er.

Am Freitag, den 5. Oktober, muss der DSC zum VfL Bochum (18.30 Uhr). Im Derby bei der Mannschaft aus dem Pott will die Saibene-Elf mit Sicherheit drei Punkte einfahren und das Spiel gegen Köln vergessen machen.

Mit hängenden Köpfen verließen am Ende die DSC-Spieler den Platz.
Mit hängenden Köpfen verließen am Ende die DSC-Spieler den Platz.  © DPA

Titelfoto: DPA


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