Erst Rote Karte und dann das Gegentor: DSC-Coach hält Szene des Spiels für doppelt bitter

Bielefeld - Mit 1:3 musste sich Arminia Bielefeld am Sonntag gegen den Aufsteiger 1. FC Magdeburg geschlagen geben (TAG24 berichtete), nachdem Julian Börner in der 31. Minute mit einer Roten Karte vom Platz flog und so die Niederlage einleitete.

DSC-Coach Uwe Neuhaus war nach dem Spiel ziemlich geknickt.
DSC-Coach Uwe Neuhaus war nach dem Spiel ziemlich geknickt.  © Imago

Nach dem Spiel zeigte sich daher auch DSC-Trainer Uwe Neuhaus enttäuscht. "In der Anfangsphase haben wir viel Druck erzeugt, haben aber in vielen Zweikämpfen schlecht ausgesehen. Daraus resultierte dann wohl auch die spielentscheidende Szene", erläuterte er.

Zudem stellte er klar, dass die Szene seiner Meinung nach regelwidrig war: "Beim Platzverweis stehen zwei Spieler von Magdeburg klar im Abseits, das ist natürlich bitter. Dass anschließend noch ein Tor fällt, ist doppelt bitter."

Auch Tom Schütz war nach dem Duell gegen die Magdeburger enttäuscht über das Ergebnis. "Die Mannschaft ist gut ins Spiel gekommen, ab der roten Karte und dem direkten Gegentor war es für uns dann schwierig. Taktisch haben wir die Dinge, die von uns gefordert waren, nicht so auf die Kette bekommen, dafür war zu erkennen, dass unsere Mentalität passt", erläuterte der 30-Jährige nach Spielschluss.

DSC-Kapitän Julian Börner verließ nach seiner Roten Karte mit einem gesenktem Kopf den Platz.
DSC-Kapitän Julian Börner verließ nach seiner Roten Karte mit einem gesenktem Kopf den Platz.  © DPA

Michael Oenning, der Coach der Gäste war natürlich zufrieden mit dem Sieg und glücklich über die drei wichtigen Punkte im Abstiegskampf. "Es war ein mutiger Auftritt meiner Mannschaft und mit zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen können wir sehr zufrieden sein.

Wir wussten, dass es ein langer Ritt würde, auch nach der roten Karte und dem 2:0. Das Tor für Arminia kam eigentlich zu früh, am Ende hat die Kraft des DSC dann aber nachgelassen und wir konnten mit dem 3:1 den Deckel draufmachen und uns für den Aufwand belohnen. Ich bin froh, denn hier gewinnt nicht jede Mannschaft", stellte Oenning klar.

Am Freitag, den 22. Februar, muss die Neuhaus-Elf bei Union Berlin antreten (13.30 Uhr). Beim derzeit Tabellenzweiten sollten die Arminen taktisch wieder auf der Höhe sein, sonst bekommen sie erneut den ein oder anderen Treffer eingeschenkt.

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