Pfeifkonzert nach Abpfiff: Arminen verstehen Kritik der Fans

Bielefeld - Der Unmut der Arminia-Fans war nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Ingolstadt groß, weswegen sich die DSC-Kicker nach Abpfiff ein lautstarkes Pfeifkonzert anhören mussten. Um für Versöhnung zu sorgen, bedankte sich DSC-Trainer Uwe Neuhaus auf der anschließenden Pressekonferenz bei den Zuschauern.

Manuel Prietl war sichtlich enttäuscht nach dem Abpfiff.
Manuel Prietl war sichtlich enttäuscht nach dem Abpfiff.  © DPA

"Ganz lieben Dank an unsere Kurve, die uns immer wieder unterstützt hat. Das hat schon gut getan", erklärte der 59-Jährige.

Julian Börner, der Kapitän der Arminan, konnte die Kritik vieler Stadionbesucher hingegen verstehen. "Dass die Fans enttäuscht sind, ist doch klar. Wenn ich Ostersonntag mit meiner Familie ins Stadion gehe, will ich natürlich auch lieber einen Sieg von Arminia bejubeln. Wir haben es leider nicht geschafft, das tut mir leid", erläuterte der 28-Jährige gegenüber dem Westfalen-Blatt.

Deutlichere Worte fand allerdings Cédric Brunner, der vor der Saison vom FC Zürich zu den Ostwestfalen gewechselt war. "Wir haben dem Gegner drei Tore geschenkt. Am Ende hatten wir es einfach nicht verdient zu gewinnen", stellte der 25-Jährige klar.

Während der DSC viel Kritik in Form vom Pfiffen einstecken musste, gab es hingegen Lob vom Gegner. "Bielefeld hat bestimmt den besseren Fußball gespielt. Wir würden auch lieber spielen und kombinieren. Doch in unserer Situation ist das egal", erläuterte FCI-Spieler Sonny Kittel.

Die Chance, ein besseres Ergebnis einzufahren und sich mit vielen Fans wieder gut zu stellen, hat der DSC am Montag, den 29. April. Dann reist die Neuhaus-Elf zum MSV Duisburg (20.30 Uhr).

Viele Fans kamen vergangene Saison zu den Heimspielen des DSC.
Viele Fans kamen vergangene Saison zu den Heimspielen des DSC.  © DPA

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