"Ich bin nicht enttäuscht, ich bin richtig sauer": DSC-Trainer nach Ingolstadt-Spiel angefressen

Bielefeld - Sang- und klanglos ging am Sonntag der DSC Arminia Bielefeld gegen den FC Ingolstadt unter. Drei Tore schenkten die Schanzer den Arminen ein (TAG24 berichtete) und sorgten dafür, dass DSC-Trainer Uwe Neuhaus nach dem Abpfiff sichtlich bedient war.

Eine starke erste Hälfte sah DSC-Trainer Uwe Neuhaus (r.). In der zweiten Halbzeit baute seine Mannschaft dann ab.
Eine starke erste Hälfte sah DSC-Trainer Uwe Neuhaus (r.). In der zweiten Halbzeit baute seine Mannschaft dann ab.  © DPA

"Ich bin heute nicht nur enttäuscht, sondern schon richtig sauer. Wir spielen wieder eine fantastische erste Hälfte und machen die Tore wieder nicht", erklärte der 59-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem Heimspiel und fügte an: "Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, im Abwehrverhalten dagegen schon."

Kapitän und Innenverteidiger Julian Börner sah es ähnlich wie sein Coach, kritisierte allerdings nicht das Abwehrverhalten.

"In der ersten Halbzeit haben wir wieder richtig stark begonnen. Machen dann allerdings leider keine Tore und bekommen dann aus dem Nichts das 0:1. Für die zweite Hälfte hatten wir uns dann natürlich viel vorgenommen und bekommen dann kurz nach Wiederanpfiff einen Dämpfer. Gegen einen tiefstehenden Gegner hatten wir es dann schwer zurückzukommen und haben mit dem Ball dann leider keine Lösungen gefunden", stellte er nach der Partie klar.

Tomas Oral, der Trainer der Ingolstädter, war hingegen froh, dass seine Mannschaft drei Punkte im Abstiegskampf gut machen konnte und verriet, dass er Respekt vor dem Spiel bei der Arminia hatte.

"Ich kenne die Spielweise von Uwe Neuhaus sehr gut und respektiere seine Arbeit der letzten Jahre sehr. Arminia hat sich unter ihm in den letzten Monaten sehr stark entwickelt", erläuterte er und schob daher nach: "Mir war das ganze selbst beim 3:0 für uns noch nicht geheuer, denn Arminia ist jederzeit in der Lage zurückzukommen."

Neuhaus kündigte auf jeden Fall an, dass er das Spiel analysieren werde und er dann mal weitersehe. Was das im Endeffekt für jeden einzelnen Spieler bedeutet, wird sich spätestens am Montag, den 29. April, beim Auswärtsspiel gegen den MSV Duisburg (20.30 Uhr) zeigen.

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