Zum zweiten Mal ohne Gegentor: DSC-Trainer lobt die Ersatz-Abwehr

Bielefeld - Trotz einer geschwächten Abwehr konnte Arminia Bielefeld am Freitagabend das Spiel gegen Jahn Regensburg ohne einen einzigen Gegentreffer überstehen und spielte somit zum zweiten Mal hintereinander zu Null (TAG24 berichtete).

Die Regensburger verließen nach der 0:3-Niederlage enttäuscht den Rasen.
Die Regensburger verließen nach der 0:3-Niederlage enttäuscht den Rasen.  © DPA

Im Vorfeld der Partie gegen die Bayern hatte sich Kapitän und Abwehrchef Julian Börner wegen muskulärer Probleme kurzfristig krank gemeldet. Für ihn rückte Stephan Salger in die erste Mannschaft und machte zusammen mit Brian Behrendt das Abwehrzentrum dicht.

"Ich habe Salgi vor dem Spiel gesagt, dass ich 100-prozentiges Vertrauen in ihn setze. Das hat er absolut bestätigt, indem er eine souveräne Leistung gebracht hat", erklärte Trainer Uwe Neuhaus seine Entscheidung gegenüber des Westfalen-Blattes.

Auch Fabian Klos, der die Neuhaus-Elf in der 6. Minute mit 1:0 in Führung brachte, lobte den Innenverteidiger. "Erstmal ist es für Salgi auch nicht leicht, kurzfristig einspringen zu müssen. Aber bei ihm wissen wir seit Jahren: Wenn er gebraucht wird, ist er da. Er ist eine Bank", erläuterte der 31-Jährige.

Da sich kurz vor der Pause Behrendt bei einem Zweikampf mit Regensburg-Stürmer Marco Grüttner verletzte und in der Kabine blieb, kam sogar Winter-Neuzugang Amos Pieper zu seinem ersten Einsatz für den DSC. Auch der Jungspund (21), der von Borussia Dortmund II gekommen war, zeigte eine starke Leistung im DSC-Dress.

Die DSC-Kicker waren oftmals gedanklich schneller.
Die DSC-Kicker waren oftmals gedanklich schneller.  © DPA

"Amos hat das einwandfrei gemacht gegen die 'Ochsen' von Regensburg", lobte ihn Arminen Torhüter Stefan Ortega nach dem Spiel.

Auch Neuhaus war begeistert. "Dass Amos hochveranlagt ist, konnte man teilweise sehen. Man konnte auch sehen, dass es ein Unterschied ist zwischen Regionalliga und 2. Liga, was die Robustheit angeht. In der zweiten Halbzeit hatten wir schon deutlich mehr Probleme, aber unterm Strich bin ich mit ihm und Salgi zufrieden."

Am Sonntag, den 17. Februar, kommt der 1. FC Magdeburg in die SchücoArena (13.30 Uhr). Ob der DSC auch das Spiel gegen den derzeit Tabellenfünfzehnten zu Null spielen und drei Punkte einfahren kann, wird sich dann zeigen.

Titelfoto: DPA

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