Nach System-Umstellung und Yabo-Transfer: Keanu Staude beim DSC außen vor?

Bielefeld - DSC-Trainer Uwe Neuhaus macht seine Sache bei Arminia Bielefeld bisher makellos. In der Winterpause veränderte er das System und schickt seine Mannen seitdem im 4-3-3 auf den Platz - mit Erfolg. Inzwischen konnte das Team sechs Tore erzielen und zwei Siege einfahren.

Uwe Neuhaus hat nach zwei Siegen in Folge gut lachen.
Uwe Neuhaus hat nach zwei Siegen in Folge gut lachen.  © DPA

Spielten früher zumeist Andreas Voglsammer und Fabian Klos die Doppelspitze im 4-4-2-System, so hat der Coach nun mehr Variationsmöglichkeiten im Angriff. Vor allem Simun Edmundsson und Reinhold "Ray" Yabo spielten zuletzt stark auf.

Letzterer, der in der Winterpause von Red Bull Salzburg kam, erzielte gegen Hamburg den 2:0-Endstand (TAG24 berichtete) und verleiht der Mannschaft durch seine Vorstöße aus der Tiefe zusätzliche Gefährlichkeit.

"Ray hat mit seiner enormen Athletik und Ballsicherheit unfassbare Qualitäten", erklärte Voglsammer gegenüber des Westfalen-Blattes und fuhr fort: "Aber es hat jeder seine Qualitäten. Mit Eddi und mir hatten wir über außen ordentlich Tempo drin."

Auch wenn Ray schon für ordentlich Tempo nach vorne sorgt, ist der 26-Jährige noch nicht ganz fit nach seiner Knöchelverletzung. Daher nahm ihn Neuhaus im Spiel gegen den HSV auch nach 64 Minuten vom Platz.

Leidtragender des Transfers ist Keanu Staude. Der 22-Jährige musste für Yabo in der Startelf Platz machen und konnte sich auch nach seiner Einwechslung nicht für die erste Mannschaft empfehlen. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass Neuhaus am Freitag gegen Jahn Regensburg (18.30 Uhr) auch die selbe Elf wie gegen den HSV auflaufen lassen wird.

Vor allem Klos scheint das neue System sehr zu liegen. Im Sturmzentrum kann sich der wuchtige Stürmer komplett ausleben und erzielte schon einen Treffer und legte drei weitere auf.

"Wir wollen im 4-3-3 hinten mehr spielerische Lösungen finden, und das haben wir auch gut gemacht. Aber wenn es brennt, jagen wir das Ding hoch nach vorn, weil wir ja wissen, dass wir mit Fabian einen Ochsen in der Offensive drin haben", stellte Voglsammer klar.

Auch wenn Keanu Staude zuletzt aus der Startelf flog, einen neuen Job muss sich der 22-Jährige wohl nicht suchen.
Auch wenn Keanu Staude zuletzt aus der Startelf flog, einen neuen Job muss sich der 22-Jährige wohl nicht suchen.  © DPA

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