Stadionverkauf perfekt: DSC arbeitet fieberhaft an seiner Sanierung

Bielefeld - Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld hat sein Sanierungskonzept mit dem Verkauf des eigenen Stadions abgeschlossen.

Über den Stadionverkauf sprachen Vereinspräsident Hans-Jürgen Laufer (l.), Geschäftsführer Markus Rejek, Maurice Eschweiler und Cristoph Borchard.
Über den Stadionverkauf sprachen Vereinspräsident Hans-Jürgen Laufer (l.), Geschäftsführer Markus Rejek, Maurice Eschweiler und Cristoph Borchard.

Wie der Club am Montag bekanntgab, geht die Schüco-Arena in den Besitz einer Investorengruppe über. Über die genaue Kaufsumme machten die Beteiligten keine Angaben.

Dem Vernehmen nach erlöst der Verein damit einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag. Der Verkauf trägt dazu bei, dass ein gut 22 Millionen Euro hoher Schuldenberg binnen eines Jahres abgebaut werden konnte.

"Damit ist die Arminia-Gruppe netto-finanzschuldenfrei", teilten die Ostwestfalen via Twitter mit.

Das am Erwerb beteiligte Konsortium besteht aus vier Bielefelder Immobilien-Experten und sechs regionalen Unternehmen.

"Eine bessere Konstellation für den Verkauf hätten wir uns nicht wünschen können. Das Vertrauen nehmen wir als Verpflichtung mit in die Zukunft", kommentierte Arminia-Geschäftsführer Markus Rejek.

Die Arminia wird einen Generalmietvertrag mit der "Bündnis Alm GmbH" unterzeichnen. Dieser wird zunächst für eine Dauer von 15 Jahren geschlossen und beinhaltet eine einseitige Verlängerungsklausel für Arminia von zweimal fünf Jahren.

Zudem verfügt der Tabellen-14. über ein Rückkaufsrecht nach fünf Jahren sowie über ein dauerhaftes, exklusives Vorkaufsrecht.

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