DSC-Trainer hält eigenen Innenverteidiger für ungenügend

Bielefeld - Mit einem 2:2-Unentschieden endete am Freitag das Derby zwischen Arminia Bielefeld und dem SC Paderborn (TAG24 berichtete). Für die angeschlagenen Arminen war der Punktgewinn ein Moment der Freude und der Hoffnung für die kommenden Spiele. Nur ein DSC-Spieler sah nach Abpfiff nicht so glücklich aus.

Stephan Salger (m.) hat einen schweren Stand beim Trainer.
Stephan Salger (m.) hat einen schweren Stand beim Trainer.  © Imago

Zuletzt gehörte Innenverteidiger Stephan Salger immer zum erweiterten Kader von Arminia Bielefeld. Kurz vor dem Spiel bei den Domstädtern strich Saibene den 28-Jährigen allerdings aus der Mannschaft und setzte ihn auf die Tribüne.

Aufgrund der kurzfristigen Nicht-Berücksichtigung erklärte der Verein, dass dies aus "sportlichen Gründen" geschehen sei.

Saibene selbst wurde allerdings noch konkreter und kritisierte den Innenverteidiger öffentlich. Gegenüber des Westfalen-Blattes sagte er: "Ich fand ihn in den letzten Wochen ungenügend. Stephan war an vielen Gegentoren beteiligt. Ich hatte das Gefühl, dass er im Moment nicht helfen kann."

Ob Salger am Sonntag (13.30) beim Heimspiel gegen den SV Sandhausen im Kader stehen wird, ist allerdings nach der harten Aussage des Trainers mehr als fraglich. Zudem kann darüber spekuliert werden, ob der Vertrag des Innenverteidigers, der im Juni 2019 ausläuft, verlängert wird.

Jeff Saibene setzte seinen Innenverteidiger beim Spiel gegen den SC Paderborn auf die Tribüne.
Jeff Saibene setzte seinen Innenverteidiger beim Spiel gegen den SC Paderborn auf die Tribüne.  © DPA

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