Sorgen beim DSC: Keine echten Alternativen für Sturm-Duo

Bielefeld - Eine große Auswahl an Stürmern hat DSC-Trainer Uwe Neuhaus derzeit nicht. Im Endeffekt kann der 59-Jährige nur auf Andreas Voglsammer und Torgaranten Fabian Klos setzen.

DSC-Coach Uwe Neuhaus (r.) hat derzeit Stürmer-Sorgen.
DSC-Coach Uwe Neuhaus (r.) hat derzeit Stürmer-Sorgen.  © DPA

Letzterer erzielte in 23 Saisonspielen neun Treffer und bereitete weitere fünf Tore vor. Voglsammer hingegen kommt in 24 Einsätzen auf sechs Tore und zwei Vorlagen.

Die Alternativen gibt es im Moment nicht, weil die Goalgetter Sven Schipplock, Sören Brandy, Christopher Nöthe und Nils Quaschner allesamt verletzt sind. Zudem wurde das Talent Prince Osei Owusu (22) an den Drittligisten 1860 München verliehen.

Mit Blick auf die Verletztenmisere und der Leihe erklärte der Coach gegenüber dem Westfalen-Blatt: "Man weiß es vorher nicht. Wenn man in die Kugel schauen könnte, hätten wir es sicherlich anders gehändelt."

Arminia Bielefeld kann im Moment nur hoffe, dass die beiden Sturmspitzen Klos und Voglsammer fit und gesund bleiben.

Im Moment gibt es zu Andreas Voglsammer (l.) und Fabian Klos keine Alternativen.
Im Moment gibt es zu Andreas Voglsammer (l.) und Fabian Klos keine Alternativen.  © Imago

Die Chancen dafür stehen gut, denn Klos war nur einmal schwer verletzt. In der Saison 2013/2014 zog sich der Sturmtank eine Gesichtsfraktur zu und fiel vier Spiele lang aus.

Voglsammer hingegen der im neuen 4-3-3-System über die linke Seite stürmt, ist seit seinem DSC-Wechsel im Januar 2016 noch nie über einen längeren Zeitraum ausgefallen.

"Wenn mit Klos etwas passieren sollte, haben wir Voglsammer fürs Zentrum, Keanu Staude für den Flügel. Trotzdem wird es dünner mit der Personaldecke. Optimal sieht sicher anders aus. Aber das ist auch eine Chance für andere Spieler wie Roberto Massimo, der im Training wieder zugelegt hat. Darüber freue ich mich. Jeder, der sich anbietet, bekommt seine Chance", stellte Neuhaus klar.

Das bisher letzte Mal, dass Neuhaus einen Stürmer einwechseln konnte, war am 30. Januar beim 4:3-Sieg in Dresden. In der dritten Minute der Nachspielzeit ersetze Sören Brandy Joan Simun Edmundsson.

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