DSC-Coach über neuen Lilien-Trainer: "Darmstadt passt sehr gut zu ihm."

Bielefeld - Am Sonntag kommt der SV Darmstadt 98 in die SchücoArena von Arminia Bielefeld (13.30 Uhr). Für DSC-Trainer ist die Partie schwer auszurechnen, denn die "Lilien" haben mit Dimitrios Grammozis einen neuen Coach an der Seitenlinie.

Gegen Union Berlin trat die DSC-Elf geschlossen auf.
Gegen Union Berlin trat die DSC-Elf geschlossen auf.  © DPA

Trotzdem sehen Trainer Uwe Neuhaus und Stürmer Andreas Voglsammer dem Aufeinandertreffen am Sonntag voller Zuversicht entgegen.

Kein Wunder, denn das 1:1-Unentschieden bei Union Berlin (TAG24 berichtete) hat den Arminen kräftig Rückenwind verliehen. Obwohl in dieser Spielzeit noch keine Mannschaft an der Alten Försterei drei Punkte entführen konnte, war der DSC aufgrund einer bärenstarken zweiten Hälfte nah dran an einem Auswärtserfolg.

Dem stimmte auch Voglsammer zu: "Es ist wirklich nicht einfach, dort einen Punkt einzufahren. In Berlin muss man erstmal so zurückkommen, wie wir das getan haben", sagte Voglsammer.

Eine Woche später ist die Freude über den Punktgewinn in der Fremde aber wieder der vollen Konzentration auf das Spiel gegen die "Lilien" gewichen. Gegen die traditionell kompakt agierenden Hessen erwartet Uwe Neuhaus ein ganz enges Spiel.

Mit einem 1:1-Unentschieden trennten sich der DSC und Union Berlin.
Mit einem 1:1-Unentschieden trennten sich der DSC und Union Berlin.  © DPA

Den neuen "Lilien"-Coach Dimitrios Grammozis kennt der 59-Jährige derweil noch aus seiner Zeit bei Rot-Weiss Essen: "Er ist ein echter Malocher-Typ. Darmstadt passt also sehr gut zu ihm, wie ich finde. Ich glaube aber nicht, dass Darmstadt groß anders auftreten wird, als in der Vergangenheit. Sie wollen hinten erstmal sicher stehen", so Neuhaus.

Vor allem die beiden schnellen Flügelspieler der Gäste, Marcel Heller und Joevin Jones, dürfen die Gastgeber bei Kontersituationen nicht zur Entfaltung kommen lassen.

Wer es in der Bielefelder Innenverteidigung mit dem Angreifer Serdar Dursun zu tun bekommt, ist indes noch völlig offen.

Um die zwei Plätze im Zentrum zeichnet sich ein offenes Rennen zwischen Stephan Salger und Julian Börner ab, wie Neuhaus skizzierte: "Grundsätzlich nimmt der Kapitän natürlich eine besondere Stellung in der Mannschaft ein. Andererseits hat Stephan zuletzt aber auch zwei sehr gute Spiele gemacht. Wir haben ja noch zwei Trainingseinheiten", betonte der Trainer lächelnd.

Verzichten müssen die Schwarz-Weiß-Blauen am Sonntag nicht nur auf die länger verletzten Nils Quaschner, Sören Brandy, Christopher Nöthe und Sven Schipplock, sondern auch auf Can Özcan (krank) und Tom Schütz (Reha). Ebenfalls nicht zur Verfügung steht Torwart Philipp Klewin, der sich unter der Woche im Training am Knie verletzte und bereits operiert wurde.

Bloß nicht den Fokus verlieren: Genau das richtige Motto für die Partie am Sonntag. Schließlich sind die "Lilien" immer für eine Überraschung gut. So wie die Tage des Protagonisten Sami. Eine echte Wundertüte eben.

Mehr zum Thema Arminia Bielefeld:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0