Was passiert mit dem Top-Talent? DSC-Trainer fordert Leistungssprung von Massimo

Bielefeld - Es war der Arminia-Deal des Jahres 2018. Für 2,5 Millionen Euro verkaufte der DSC das 18-jährige Talent Roberto Massimo an den VfB Stuttgart, um ihn dann wieder für zwei Jahre auszuleihen. Nun stagniert allerdings die Entwicklung des Offensivspielers.

Uwe Neuhaus war zuletzt nicht mit der Leistung von Roberto Massimo zufrieden.
Uwe Neuhaus war zuletzt nicht mit der Leistung von Roberto Massimo zufrieden.

Weder unter Jeff Saibene noch unter dessen Nachfolger Uwe Neuhaus konnte der junge Kicker die Leistungen bringen, die die Arminen von ihm erwarten.

Während Saibene noch das Vier-Augen-Gespräch mit ihm suchte, sagte Neuhaus laut Angaben des Westfalen-Blattes: "Ich erwarte einen Leistungssprung von Roberto."

Dass der Spieler zuletzt mit Zurückhaltung trainierte, brachte Neuhaus mit dessen Verletzungspech in Verbindung. Erst vor kurzem hatte das Top-Talent mit einer Verletzung am Sprunggelenk zu kämpfen, weswegen Sport-Geschäftsführer Samir Arabi erklärte, dass für einen Spieler mit seiner Dynamik Probleme am Gelenk "Gift" wären.

Am Dienstag war Helmuth Schulte, der die verliehenen Spieler des VfB Stuttgart betreut, nach Bielefeld gekommen, um sich ein Bild von Massimo zu machen, woraufhin Arabi meinte: "Mit so einem Trainingsbesuch bringt der Verein Wertschätzung seinem Spieler gegenüber zum Ausdruck."

Roberto Massimo (r.) muss sich im Training mehr reinhängen, um in Ligaspielen Einsatzminuten zu erhalten.
Roberto Massimo (r.) muss sich im Training mehr reinhängen, um in Ligaspielen Einsatzminuten zu erhalten.  © Imago

Der junge Spieler kann so etwas auf jeden Fall gerade gut gebrauchen, denn in der laufenden Saison kommt er erst auf drei Einsätze, bei denen er nur einen einzigen Treffer erzielte.

Trotz der derzeitigen Leistung könnte es durchaus passieren, dass der Spieler schon im Sommer zu Stuttgart wechselt, denn eine Klausel im Vertrag enthält eine entsprechende Option.

Ein schneller Bedarf an Massimo könnte durchaus entstehen, sollten der VfB, der zurzeit auf Tabellenplatz 16 steht, wirklich in die 2. Bundesliga absteigen.

Diese Situation gab es zuletzt für den DSC, als der SC Freiburg ins Unterhaus abstieg. Damals hütete Alexander Schwolow auf Leihbasis das Tor der Arminen und wurde zurückbeordert, nachdem die Breisgauer Stammkeeper Roman Bürki an Borussia Dortmund verkauft hatten.

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