"Viel falsch gemacht": DSC-Coach Neuhaus hat einen klaren Fokus

Bielefeld – Die bittere 1:3-Niederlage vom vergangenen Sonntag gegen den 1.FC Magdeburg haben die Arminen inzwischen voll abgehakt und richten ihren Blick wieder nach vorne, wie Uwe Neuhaus auf der Pressekonferenz klarmachte.

Trainer Uwe Neuhaus hat keine Zeit für Sentimentalität - er will mit Arminia gewinnen.
Trainer Uwe Neuhaus hat keine Zeit für Sentimentalität - er will mit Arminia gewinnen.  © Imago

"Wir haben das Spiel analysiert und abgearbeitet. Dass wir verloren haben, lag nicht nur an der roten Karte, denn wir haben viel falsch gemacht. Das wollen wir am Freitag ändern", resümierte er.

Die Vorfreude der Ostwestfalen auf das Spiel gegen Union Berlin ist groß. Neuhaus weiß aber auch, dass ihm bei der Partie gegen seine ehemalige Mannschaft eine schwierige Aufgabe bevorsteht. Insgesamt sieben Jahre verbrachte er bei den Rot-Weißen.

Sentimental wird der gebürtige Hattinger aber trotzdem nicht: "Das ist Business as usual. Der Fokus liegt auf den Dingen, die wir benötigen, um zu punkten", betonte er.

Neben den Langzeitverletzten Nils Quaschner, Christopher Nöthe und Sören Brandy können auch Cédric Brunner, Roberto Massimo und Cerruti Siya die Reise in die Hauptstadt nicht mit antreten. Sven Schipplock und Tom Schütz sind für Berlin ebenfalls keine Option.

Julian Börner ist nach seiner roten Karte gegen Magdeburg gesperrt. Für ihn wird Stephan Salger in der Innenverteidigung beginnen. Auch Keanu Staude könnte wieder eine größere Rolle spielen, "Ich habe mich wirklich darüber gefreut, wie gut er in den letzten Tagen trainiert hat", lobte Neuhaus.

Rund 1.500 DSC-Fans werden am Donnerstag ihr Team nach Berlin begleiten und beobachten, wie die Kugel ab 18.30 Uhr über das Feld der "Alten Försterei" rollt.

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