DSC-Coach Uwe Neuhaus ist "noch lange nicht satt"

Bielefeld – Nach einem 2:1-Heimsieg gegen Erzgebirge Aue und einem klaren Aufwärtstrend ist der Klassenerhalt in der zweiten Liga dem DSC sechs Spieltage vor Saisonende so gut wie sicher.

Die DSC wollen wortwörtlich "weiter am Ball" bleiben.
Die DSC wollen wortwörtlich "weiter am Ball" bleiben.  © Imago

Im Vergleich zur mageren Hinrunde, die der DSC mit 18 Zählern beendete, haben die Arminen in der Rückrunde in elf Spielen bereits 20 Punkte geholt.

Damit liegt der Bielefelder Zweitligist Punkte technisch gleichauf mit dem ostwestfälischen Konkurrenten vom SC Paderborn auf dem dritten Tabellenplatz.

Diese sportliche Wendung hängt auch mit dem Trainerwechsel im Dezember von Luxemburger Jeff Saibene zu Ex-Dynamo-Coach Uwe Neuhaus zusammen.

Auch wenn ein Aufstieg für den DSC eher utopisch ist, wollen die Spieler in den übrigen Partien weiterhin volle Power geben.

Keine Zweifel am Klassenerhalt

Trainer Uwe Neuhaus verlangt weiterhin Leidenschaft und Einsatz von seinen Jungs.
Trainer Uwe Neuhaus verlangt weiterhin Leidenschaft und Einsatz von seinen Jungs.  © Imago

"Im Winter haben wir uns das Ziel gesetzt, möglichst schnell an die 40 Punkte heranzukommen. Da fehlen jetzt noch zwei", gab Stürmer-Star Fabian Klos zu bekennen.

Der 31-Jährige machte die Mentalität der Mannschaft klar: "Es ist nicht so, dass wir sagen: 40 Punkte und jetzt hören wir auf, Fußball zu spielen. Dafür ist bei uns zu viel Potenzial, gewisse Dinge zu entwickeln. Darum geht es auch jetzt schon, auch im Hinblick auf die nächste Saison."

Auch DSC-Coach Uwe Neuhaus betonte, "noch lange nicht satt" zu sein. "Dass wir den Klassenerhalt schaffen, daran besteht kein Zweifel, das weiß auch jeder Spieler. Umso wichtiger ist es, auch in den nächsten Spielen die gleiche Leidenschaft, Energie und Laufbereitschaft einzubringen", so Neuhaus.

Gegen Aue habe die Mannschaft ganze 122 Kilometer "heruntergerasselt". Davon gingen am 28. Spieltag allein 13,07 Kilometer auf das Konto von Spitzenreiter Manuel Prietl.

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