Arminia siegt im letzten Test mit 4:1

Bielefeld Arminia gewinnt gegen Regionalligist VfB Lübeck mit 4:1. Dabei schießt der DSC im nicht-öffentlichen Test in der ersten Halbzeit gleich vier Tore.

Die Mannschaft von Uwe Neuhaus bezwang die Gäste mit einem 4:1.
Die Mannschaft von Uwe Neuhaus bezwang die Gäste mit einem 4:1.  © DPA

Die Arminen kam schwungvoll in die Partie und setzten bereits nach 60 Sekunden zwei Ausrufezeichen.

Im weiten Rund der nahezu leeren SchücoArena wurde anhand der lauten und gut wahrnehmbaren Kommandos deutlich, was der DSC vorhatte: „Drauf!“, „Attackieren!“, „Früh stören!“, „Gegendurck!“ lauteten die Parolen, mit dem die Neuhaus-Elf die Lübecker gerade im ersten Abschnitt kaum zur Entfaltung kommen ließen.

In der 13. Minute konnten sich die Gäste aber dann auch erstmals bis vor den DSC-Kasten kombinieren – nach einer schönen Kombination landete der Ball bei Florian Riedel, der mit seinem scharfen Pass in die Mitte Yannick Deichmann fand. Lübecks Nummer zehn nahm den Ball direkt, scheiterte aber am gut reagierenden Ortega Moreno, der seine Körperfläche geschickt vergrößerte. Besser machte es im direkten Gegenzug Voglsammer, der nach einem tollen Pass von Klos frei vor Lübecks Keeper Benjamin Gommert die Ruhe behielt und diesen clever überlupfte – 1:0 (15.). Arminia kontrollierte das Spielgeschehen auch nach der Führung.

Klare Führung für Bielefeld

Fabian Klos traf zum 4:0.
Fabian Klos traf zum 4:0.  © DPA

Joan Simun Edmundsson spielte einen Ball auf den durchstartenden Nils Seufert, den VfB-Rechtsverteidiger Kim Dong-Su ohne Probleme hätte klären können – tat er aber nicht, weshalb sich Seufert alleine auf den Weg Richtung des Lübecker Tores machen konnte und zum 2:0 einschoß.

Nach schnellem Umschaltspiel und einem klugen Pass von Linksverteidiger Florian Hartherz, tauchte der Edmundsson alleine vor dem VfB-Kasten auf, schüttelte auf dem Weg dahin noch zwei Verteidiger ab und ließ den starken Gommert mit einem Flachschuss alt aussehen – 3:0 (32.). Arminia presste, weiterhin sehr hoch mit Ortega Moreno als letztem Mann, der sich teilweise rund 30 Meter vor dem Tor befand.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte der DSC nach einem Angriff der Kategorie „Mustergültiger Angriff“ – Voglsammer bediente den hinterlaufenden Hartherz, der mit seinem Pass in die Mitte Klos fand. Arminias Nummer neun frei vor dem Tor nur einzuschieben brauchte – 4:0 (45.).

In der Halbzeitpause nahm Cheftrainer Uwe Neuhaus drei Wechsel vor. Anderson Lucoqui (für Hartherz), Cedric Brunner (für Jonathan Clauss) und Reinhold Yabo (für Seufert) kamen in die Partie. Arminia dominierte weiterhin per Ballbesitz und –stafetten das Spielgeschehen, die erste Torannäherung konnten jedoch die Gäste verzeichnen.

Nach einem Ballverlust im Mittelfeld, schalteten die Lübecker schnell um und erspielten sich eine 3:1-Situation. Da Prietl, Lucoqui im Turbo jedoch nach hinten arbeiteten, konnte der DSC die gefährliche Situation entschärfen. Klos lobte den Rückwärtsgang seiner Verteidiger mit den Worten: „Super nach hinten gearbeitet, Männer.“ Weniger gute Arbeit verrichtete der DSC-Verbund in der 60. Minute als Cemal Sezer sich gekonnt durchsetzte und Ortega Moreno mit einem Schuss gegen die Laufrichtung keine Chance ließ – 4:1.

Am Ende blieb es beim 4:1-Sieg des DSC gegen den Zweitplatzierten der Regionalliga Nord. Am Mittwoch startet Arminia dann mit einem Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden (Anstoß, 20:30 Uhr) in das Zweitligajahr 2019.

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