Trotz Händeschüttel-Verbot: Zahlreiche DSC-Spieler an Virus erkrankt

Bielefeld - DSC-Coach Uwe Neuhaus stehen die Sorgen ins Gesicht geschrieben. Vor dem Heimspiel gegen den VfL Bochum fallen immer mehr Spieler mit einer Viruserkrankung aus, weswegen der Trainer die Situation als "besorgniserregend" beschreibt.

DSC-Coach Uwe Neuhaus hat wegen den Ausfällen in der Mannschaft derzeit nicht viel zu lachen.
DSC-Coach Uwe Neuhaus hat wegen den Ausfällen in der Mannschaft derzeit nicht viel zu lachen.  © DPA

"Das hat ein Ausmaß angenommen, das bedenklich ist", erklärte der 59-Jährige gegenüber dem Westfalen-Blatt und stellte im gleichen Atemzug klar, dass er für das Spiel am Sonntag (13.30 Uhr) eine einsatzfähige Truppe zusammentrommeln werde.

Seit Februar hat der DSC 16 Ausfälle wegen Erkrankungen zu beklagen, was für Neuhaus eindeutig zu viel ist. Der ein oder andere Spieler war in diesem Zeitrum sogar zweimal krank.

"Es geht ja nicht nur um die Krankheit an sich, sondern auch um eine Schwächung des Körpers, um weniger Training, um einen langsameren Wiederaufbau", machte Neuhaus deutlich.

Um eine Übertragung der Krankheitsviren zu verhindern, erteilte der Trainer seiner Mannschaft bereits im Februar ein Händeschüttelverbot und verlangte, dass sie achtsamer sei.

Gegen den 1. FC Köln ging der DSC als Verlierer vom Platz.
Gegen den 1. FC Köln ging der DSC als Verlierer vom Platz.  © DPA

"Türklinke, Toilette, Kaffeemaschine, Fernbedienung – Ansteckungsgefahr lauert überall", erläuterte der Coach.

Neben den Langzeitverletzten Christopher Nöthe, Sven Schipplock, Sören Brandy, Nils Quaschner und Philipp Klewin könnte es nun durchaus sein, dass Max Christiansen, Roberto Massimo, Manuel Prietl, Keanu Staude und Reinhold Yabo gegen den VfL nicht auflaufen können.

Trotz der prekären Situation möchte Neuhaus aber nicht den Kopf in den Sand stecken. "Wir fahren jedenfalls nicht hochdepressiv ins Stadion und sagen: Hauptsache nicht hoch verlieren. Wir wollen das Spiel gewinnen", stellte er klar.

Rund 18.000 Besucher werden zum Westfalenderby in der SchücoArena erwartet, davon sollen rund 2000 VfL-Fans sein.

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