2:3 - Das Ende einer großen Serie!

Nicht genügend Selbstvertrauen: Am Samstag brach die Mega-Serie des DSC.
Nicht genügend Selbstvertrauen: Am Samstag brach die Mega-Serie des DSC.

Von Steffen Grimm

Dresden - Die denkwürdige Serie endete in einem denkwürdigen Duell. Nach 21 Bundesliga-Siegen in Folge ging der DSC erstmals wieder als Verlierer vom Parkett.

Der Spitzenreiter unterlag am letzten Spieltag der Hauptrunde vor 3200 Zuschauern in der proppevollen Margon Arena gegen den Schweriner SC mit 2:3 (18:25, 19:25, 25:17, 26:24, 13:15).

Der DSC brauchte etwas, um in die Gänge zu kommen. Michelle Bartsch gelang mit dem 11:10 die erste Führung. Doch das war nur ein Strohfeuer, nach dem 14:13 brachen die Dresdnerinnen, die auf Myrthe Schoot (Knie) und Kristina Mikhailenko (Bronchitis) verzichten mussten, weg.

Sie machten Fehler, hatten Probleme in der Abstimmung, Louisa Lippmann und Lisa Izquierdo scheiterten am Schweriner Block - 14:21. Damit war der erste Satz entschieden.

Die Gastgeberinnen unsicher, die Gäste selbstsicher, so ging es auch im zweiten Durchgang weiter. Die Fans in der Margon-Hölle sorgten trotzdem unverdrossen für tolle Stimmung. Sie ließen die Laola über die Ränge schwappen, als der DSC mit drei Punkten in Folge auf 7:13 verkürzte.

Die Kulisse half den Schützlingen von Chefcoach Alex Waibl, sich aufzurappeln. Bis auf 17:19 kämpften sie sich heran. Doch dann mehrten sich wieder die Fehler - 19:25.

Einsatz bis zuletzt: Cursty Jackson (Dresden) schlägt gegen Yvon Belien (3) und Diana Nenova (beide Schwerin).
Einsatz bis zuletzt: Cursty Jackson (Dresden) schlägt gegen Yvon Belien (3) und Diana Nenova (beide Schwerin).

0:2-Satzrückstand, aber jetzt waren Louisa Lippmann [&] Co. nicht nur auf Betriebstemperatur, sondern absolut heiß.

Den dritten Akt bestimmten sie von Beginn an und setzten sich auf 12:4 ab. Louisa verwertete den vierten Satzball zum 25:17.

Und mit diesem Schwung ging es auch im vierten Durchgang weiter. 8:4 und 16:11 hießen die Zwischenstationen, bevor wieder mal Louisa zuschlug und ihr Team mit dem vierten Satzball (26:24) in den Tiebreak ballerte.

Schade: Drei Tage nach dem sensationellen 3:2-Erfolg in der Champions League bei Fenerbahce Istanbul reichte es nicht mehr für ein weiteres Schmetterwunder. Nach einer 7:4-Führung verloren die DSC-Girls mit 13:15.

Aber der Applaus der Zuschauer gehörte ihnen.

Gern gesehener Unterstützer des DSC: Innenminister Markus Ulbig (50).
Gern gesehener Unterstützer des DSC: Innenminister Markus Ulbig (50).

Fotos: Lutz Hentschel


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