Zwei Gesichter: DSC verliert überraschend gegen Aachen

Dresden - Die Achterbahnfahrt der DSC-Schmetterlinge geht weiter. Coach Alex Waibl sah zwar "zwei geile Sätze" seiner Mädels, aber am Ende auch eine 2:3-Pleite (25:12, 27:29, 25:17, 17:25, 9:15) vor 2530 Zuschauern in der Margon Arena gegen die Ladies in Black Aachen ...

Lange Gesichter bei den DSC-Girls (v.l.) Amanda Benson, Mareen von Römer, Lena Stigrot und Maria Segura nach der 2:3-Pleite.
Lange Gesichter bei den DSC-Girls (v.l.) Amanda Benson, Mareen von Römer, Lena Stigrot und Maria Segura nach der 2:3-Pleite.  © Matthias Rietschel

Es ging so überragend los. Im ersten Satz zogen die Hausherrinnen durch gute Aufschläge, hammerharte Angriffe und eine solide Annahme schnell auf 10:3 davon. Als Zuspielerin Mareen von Römer ihren Aufschlag an die Netzkante zimmerte und der Ball von da ins Feld der Aachenerinnen tropfte, freute sie sich über den Punkt zum 16:5 diebisch. Der Satz ging schließlich klar an den DSC.

"Im Satz zwei waren wir auch nicht schlecht", fand der Coach. "Wir lagen hinten, kämpfen uns wieder ran, aber gaben ihn her."

Das Problem: Die Annahme passte nicht mehr, von Römer musste viel laufen und konnte die Pässe nicht so variantenreich spielen. "An guten Tagen mit Laufschuhen macht man das", fand die Zuspielerin. "Aber wenn der erste Ball perfekt ist, macht es das einfacher."

Im dritten Durchgang zeigte der DSC wieder sein erfolgreiches Gesicht, spielte stark und ließ Aachen nicht ins Spiel kommen. Weshalb das Waibl-Team im vierten Durchgang die Gäste wieder Morgenluft schnuppern ließ - ein Rätsel.

Plötzlich fehlte auch die Power im Angriff und die Black Ladies holten ungefährdet den Satz - 25:17. Im fünften und entscheidenden Satz war die Verunsicherung beim DSC zu spüren und somit ging auch der verloren.

"Wir zeigen zwei Gesichter. Ich fordere und erwarte, dass wir so spielen wie im ersten Satz", so von Römer.

Zuspielerin Mareen von Römer musste zwischendurch viel laufen, um an die Bälle zu kommen und die Pässe spielen zu können.
Zuspielerin Mareen von Römer musste zwischendurch viel laufen, um an die Bälle zu kommen und die Pässe spielen zu können.  © Matthias Rietschel

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