0:3! DSC verabschiedet sich von Europas Bühne

Dresden - Der DSC musste im CEV-Cup die Segel streichen. Eine Woche nach dem Hoffnung machenden 2:3 bei Busto Arsizio verlor die Mannschaft von Chefcoach Alex Waibl in eigener Halle das Rückspiel gegen die Italienerinnen glatt mit 0:3.

Enttäuschung pur nach dem 0:3 - Katharina Schwabe (l.) und Co. verließen mit gesenktem Kopf das Parkett.
Enttäuschung pur nach dem 0:3 - Katharina Schwabe (l.) und Co. verließen mit gesenktem Kopf das Parkett.  © Lutz Hentschel

Der DSC ist damit in dieser Saison weiter ohne Sieg gegen Spitzenteams. Nachdem er zuvor bereits gegen Allianz Stuttgart im DVV-Pokal ausgeschieden war, bleibt jetzt nur noch die Bundesliga, um für Furore zu sorgen.

Der erste Satz war nichts für schwache Nerven. 4:4, dann 5:11. Weil die Gäste in dieser Phase in Block und Abwehr nichts zuließen. DSC-Chefcoach Alex Waibl nahm kurz hintereinander zwei Auszeiten und stellte um.

Katharina Schwabe & Co. schlugen jetzt mehrfach den Block an, glichen durch Lena Stigrot zum 14:14 aus. Und legten druckvoll nach - 18:15. Die Italienerinnen drehten in der Schlussphase den Spieß allerdings wieder um zum 22:24. Zwei Satzbälle wehrte der DSC noch ab, dann jedoch war der Satz weg - 24:26.

Das war ein Rückschlag, der mächtig weh tat. Mit 2:9 ging der zweite Durchgang total nach hinten los. Die Waibl-Schützlinge kämpften anschließend zwar vehement und verkürzten auf 7:9, aber mit vier Blockpunkten in Folge sorgte Busto Arsizio wieder für klare Fronten - 7:13. Trotzdem: Die Dresdnerinnen gaben auch in der Folgezeit alles. Die 2300 Zuschauer in der Margon Arena sahen noch einige lange und umkämpfte Ballwechsel bis zum 17:25.

Die eingewechselten Maria Segura, Barbara Wezorke und Rica Maase sorgten im dritten Akt noch einmal für Schwung. Bis zum 18:19 war es spannend. Mit dem zweiten Matchball zum 20:25 beendete Busto Arsizio nach insgesamt 77 Minuten die Partie.

„Mit dem verlorenen ersten Satz ging bei uns der Glaube ein bissel weg. Wir müssen anerkennen, dass Busto Arsizio besser ist, ein größeres Angriffspotenzial hat“, lautete die Einschätzung von Alex Waibl.

Trainer Alex Waibl kratzte sich am Kopf. Er fand mit seinem Team keine Lösungen gegen die starken Italienerinnen.
Trainer Alex Waibl kratzte sich am Kopf. Er fand mit seinem Team keine Lösungen gegen die starken Italienerinnen.  © Lutz Hentschel