Angeschlagener DSC muss in Schwerin ran: "Gehen nicht als Goliath in das Duell"

Dresden - Wenn der DSC als Bundesliga-Dritter Mittwochabend beim Tabellen-Zweiten Schweriner SC antritt (18.40 Uhr live bei Sport1), ist das auf dem Papier ein Nachbarschafts-Duell. Und in der Praxis?

Alex Waibl muss sein Team wieder zu Stabilität führen.
Alex Waibl muss sein Team wieder zu Stabilität führen.  © Lutz Hentschel

Die Gastgeberinnen haben von 15 Meisterschaftsspielen 14 gewonnen - eine beeindruckende Bilanz. Eher erschreckend war, was die Dresdnerinnen in den vergangenen Wochen zum Teil boten.

Drei der letzten fünf Partien wurden verloren, sogar daheim gegen Straubing und Aachen (jeweils 2:3).

Trotz dieser Negativserie bleibt Chefcoach Alex Waibl nach außen hin entspannt: "Wenn ich jetzt hektisch und nervös würde, hätte ich den falschen Beruf gewählt."

Der 50-Jährige betont, dass "die Chemie bei uns stimmt. Die Mannschaft hat sich auch für sich zusammengesetzt und besprochen, was man wie besser machen kann. Wir haben sehr, sehr gute Trainingstage hinter uns. Alle Mädels zeigen den Willen, sich einzubringen."

Waibl weiß aber auch: "Wir gehen nicht als Goliath in das Duell mit dem SSC. Schwerin ist heimstark und spielt sehr schnell. Aber letztlich ist dieses Spiel nur ein Schritt in Richtung Play-offs. Für uns ist wichtig, bis zur entscheidenden Meisterschaftsphase wieder zu Stabilität zu finden. Ich bin optimistisch, dass uns das gelingt."

Das Hauptrunden-Hinspiel gegen Schwerin verlor der DSC in eigener Halle mit 1:3. Hier sind (v.l.) Katharina Schwabe, Sasa Planinsec und Amanda Benson geschlagen.
Das Hauptrunden-Hinspiel gegen Schwerin verlor der DSC in eigener Halle mit 1:3. Hier sind (v.l.) Katharina Schwabe, Sasa Planinsec und Amanda Benson geschlagen.  © Lutz Hentschel

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