Emotionales DSC-Bundesliga-Duell: Strahlende Lena, Tränen bei Myrthe

Dresden - Vilsbiburgs Libera Myrthe Schoot (30) hatte noch Tränen in den Augen, als ihre ehemaligen Teamkolleginnen vom Dresdner SC für die Fans bereits fleißig Autogramme auf den neuen Kalender schrieben.

Die DSC-Schmetterlinge schrieben für ihre Fans fleißig Autogramme auf den neuen Kalender. Vorn rechts die gut gelaunte Lena Stigrot.
Die DSC-Schmetterlinge schrieben für ihre Fans fleißig Autogramme auf den neuen Kalender. Vorn rechts die gut gelaunte Lena Stigrot.  © Matthias Rietschel

Die Rückkehr an ihre langjährige Wirkungsstätte war für die Holländerin extrem emotional.

Schon beim Einlaufen mit ihrer neuen Mannschaft gab es für Schoot prasselnden Beifall von den Rängen.

Als ihr nach der Partie die einstigen Dresdner Mitspielerinnen um den Hals fielen und der DSC-Fanclub "Myrthe, Myrthe"-Sprechchöre anstimmte, konnte die 30-Jährige die Tränen nicht mehr aufhalten.

Zur glatten 0:3 (16:25, 15:25, 17:25)-Niederlage ihrer Roten Raben Vilsbiburg in der Margon Arena sagte die Libera: "Nur am Anfang haben wir gut gespielt. Dann fehlten uns die Lösungen. Ich hatte mir natürlich mehr erhofft. Es ist schon bitter, hier so zu verlieren."

Total happy war dagegen Lena Stigrot (23). Die Ex-Vilsbiburgerin, die im Sommer zum DSC gewechselt war, erklärte strahlend: "Das war ein super Spiel von uns, mit viel Druck. Es hat Spaß gemacht. Ich fühle mich schon wie eine Dresdnerin."

Die 23-jährige Angreiferin gestand aber auch: "Am Ende taten mir meine ehemaligen Teamkolleginnen bissel leid, wenn ich auf der anderen Seite des Netzes in die Augen gesehen habe."

Was für Lena allerdings kein Grund war, weniger vehement zuzuschlagen. Neun Punkte steuerte sie zum Sieg gegen ihren Ex-Verein bei.

Vilsbiburgs Libera Myrthe Schoot kämpfte an ihrer alten Wirkungsstätte mit den Tränen.
Vilsbiburgs Libera Myrthe Schoot kämpfte an ihrer alten Wirkungsstätte mit den Tränen.  © Matthias Rietschel

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