DSC gewinnt im Schnelldurchgang in Wiesbaden

Nneka Onyejekwe wurde als wertvollste Spielerin ausgezeichnet.
Nneka Onyejekwe wurde als wertvollste Spielerin ausgezeichnet.

Von Steffen Grimm

Wiesbaden - Meister und Bundesliga-Spitzenreiter DSC feierte beim VC Wiesbaden in nur 67 Minuten einen 3:0-Sieg (25:22, 25:11, 25:10) im Schnelldurchgang.

Umkämpft war nur der erste Satz. Darauf deutete zu Beginn zwar nichts hin, denn die Dresdnerinnen hatten zur ersten technischen Auszeit bereits ein 8:3 vorgelegt.

Aber der VCW kämpfte sich heran. 1680 Zuschauer sahen viele lange Ballwechsel, die zumeist die Gastgeberinnen für sich entschieden.

Zudem machte der DSC einige leichte Fehler und lag folgerichtig 17:19 hinten. Doch der Meister glich zum 20:20 aus und drehte zum 25:22 auf. Katharina Schwabe verwandelte den zweiten Satzball.

Jubel bei den DSC-Mädels (Archivbild).
Jubel bei den DSC-Mädels (Archivbild).

Bei Wiesbaden saß der Schock offensichtlich tief. Die Gäste hatten im zweiten Akt das Geschehen absolut im Griff, ließen ab dem 12:10 nichts mehr zu.

Nach dem 17:11 nahm VCW-Coach Dirk Groß eine Auszeit - vergeblich. Die verzweifelnden Gastgeberinnen scheiterten immer wieder am überragenden DSC-Block.

Dem 25:11 folgte ein ebenso überlegener dritter Durchgang. Über 8:1 und 16:6 spazierte die Mannschaft von Alex Waibl zum 25:10, das Zuspielerin Laura Dijkema mit einem Ass besorgte. „Es war für mich schon überraschend, dass es so schnell ging. Aber wir haben im zweiten und dritten Satz fehlerfrei gespielt, keine Luft mehr rangelassen“, freute sich Chefcoach Waibl.

Erfolgreichste Punktesammlerin beim Bundesliga-Spitzenreiter waren Nneka Onyejekwe und Kristina Mikhailenko mit jeweils 11 Zählern. Mittelblockerin Nneka wurde obendrein als wertvollste Spielerin mit der Goldmedaille ausgezeichnet.

Fotos: Lutz Hentschel, Matthias Rietschel


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