DSC endlich komplett! Vom Fotoshooting zum Turnier nach Polen

Die Weißrussin Kristina Mikhailenko zeigt ihre im EM-Style lackierten Nägel.
Die Weißrussin Kristina Mikhailenko zeigt ihre im EM-Style lackierten Nägel.

Von Steffen Grimm

Dresden - „So ist das, wenn man mehrere Dinge gleichzeitig erledigen muss. Das ist der ganz normale Wahnsinn“, fasste DSC-Chefcoach Alex Waibl den gestrigen Tag zusammen.

Wahnsinn war das Programm vor allem für Laura Dijkema und Myrthe Schoot. Die beiden mit Silber dekorierten Niederländerinnen, die am Sonntag in ihrer Heimat noch im EM-Finale gegen Russland gestanden hatten, brachen am Donnerstag um kurz nach 6 Uhr per Auto im nordholländischen Haarlem auf.

Nach reichlich acht Stunden und drei nervigen Staus kamen die beiden später als geplant an der Margon Arena an. „Natürlich sind wir ein bissel müde“, sagte Laura. „Aber es ist cool, dass wir wieder bei der Mannschaft sind“, fügte Myrthe an, der am Vortag noch ein Weisheitszahn gezogen werden musste.

Auch wenn es ein stressiger Tag ist, Spaß muss sein: Myrthe Schoot (li.) und Laura Dijkema "schleichen" sich zum Shooting ...
Auch wenn es ein stressiger Tag ist, Spaß muss sein: Myrthe Schoot (li.) und Laura Dijkema "schleichen" sich zum Shooting ...

Nachdem die Teamkolleginnen dem Duo johlend um den Hals gefallen waren, begann auch schon das Blitzlichtgewitter.

Zehn Tage vor dem Bundesliga-Auftakt in Münster war der Kader mit fünf Neuzugängen erstmals komplett beisammen. Mannschaftsfotos, Porträtaufnahmen und Videos mussten gemacht werden - für Merchandising, PR-Auftritte ...

Gut zwei Stunden dauerte die Aktion. Es folgte ein kurzes Abendessen, dann stiegen Spielerinnen und Betreuer in drei Kleinbusse und düsten Richtung Polen.

In Szamotuly nahe Posen tritt der deutsche Meister beim Samsung Supercup 2015 an und trifft dabei auf starke Konkurrenz.

Sie sind da! Louisa Lippmann fällt Laura Dijkema um den Hals. Mareike Hindriksen begrüßt Myrthe Schoot.
Sie sind da! Louisa Lippmann fällt Laura Dijkema um den Hals. Mareike Hindriksen begrüßt Myrthe Schoot.

Am Freitag zum Auftakt geht es gegen den tschechischen Meister und Pokalsieger Prostejov, Samstag und am Sonntag dann gegen die polnischen Top-Klubs Dabrowa Gornicza und Impel Wroclaw.

„Wichtig ist, dass wir gemeinsam unterwegs sind und uns kennenlernen.

Der Stress der ersten Tage hilft auch bei der Teambildung.

Ob unsere beiden Holländerinnen oder die Kanadierin Jennifer Cross, die erst am Mittwoch in Dresden angekommen ist, in Polen spielen werden, das muss ich kurzfristig entscheiden“, sagte Chefcoach Alex Waibl, der beim letzten Turnier der Saisonvorbereitung auch als Kraftfahrer im Einsatz ist.

Fotos: Holm Helis


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