Starke DSC-Schmetterlinge lassen Potsdam keine Chance

Potsdam - Der DSC hat nach einer über weite Strecken dominanten Leistung mit 3:1 (25:12, 25:27, 25:10, 25:18) beim SC Potsdam gewonnen und damit als Dritter den Vorsprung auf den direkten Verfolger auf fünf Punkte ausgebaut.

© Steffen Marquardt

Die Dresdnerinnen machten von Beginn an enormen Druck, der SCP fand überhaupt nicht ins Spiel. Potsdams Marta Drpa, die Topscorerin der Bundesliga, war total abgemeldet. Und so zogen die Gäste über 8:4 und 16:6 konsequent durch. Ivana Mrdak sorgte für das 25:12.

Der zweite Satz - ein Betriebsunfall: Der DSC erst mal weiter souverän. Ließ dann allerdings nach und gab eine 14:9-Führung aus der Hand. Nach dem 14:18 startete die Mannschaft von Chefcoach Alex Waibl jedoch eine fulminante Aufholjagd. Legte zum 23:22 und 24:23 vor.

Eigentlich war der Satz entschieden, als dem SCP dann ein klarer technischer Fehler unterlief. Schiedsrichterin Ute Fischer übersah ihn jedoch. Da staunte sogar die ehemalige Potsdamer Volleyballerin Lisa Rühl als Co-Kommentatorin bei Sport1...

Der DSC verlor den zweiten Satz 25:27. "Danach sind wir aber richtig gut zurückgekommen", freute sich Dresdens Kapitän Katharina Schwabe. "Wir hatten hier schon oft Schwierigkeiten, umso mehr freue ich mich über unseren Sieg."

Mit einem Raketenstart (11:2) und einer Demonstration der Stärke beeindruckten die Waibl-Schützlinge im dritten Akt den Kontrahenten und die 1015 Zuschauer in der MBS Arena - 25:10.

Angeführt von den überragenden Punktesammlerinnen Maria Segura (23) und Sasa Planinsec (18) ließen die Dresdnerinnen auch im vierten Durchgang nichts mehr anbrennen - 25:18. Ein Potsdamer Fehler beendete nach 98 Minuten die Partie.

© Steffen Marquardt

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