Ex-Königin Désirée Nick ätzt bitter über die Kandidaten

Melbourne - Die ehemalige Königin des Dschungels, Désirée Nick, kann dem diesjährigen Dschungelcamp "beim RTL" nichts abgewinnen. Sie muss es wissen, schließlich hat sie sich durchgebissen und saß 2004 auf dem Thron!

"Die Einzige, die ich gut finde, ist Tina York", gibt Désirée Nick zu.
"Die Einzige, die ich gut finde, ist Tina York", gibt Désirée Nick zu.  © MG RTL D / Stefan Menne

Gefragt, warum das diesjährige Camp den Zuschauer-Nerv nicht trifft, antwortet die wortgewandte Diseuse bei focus-online: "Die Lebensgeschichte der meisten ist doch: Ich war beim Bachelor, dann habe ich Promi Dinner gemacht und jetzt bin ich im Camp. Diese Protagonisten liefern als Lebensgeschichten die Reality-Formate von RTL, sie halten DSDS für große Kunst. Dabei braucht man da Leute, die ein Leben gelebt haben. Jenny Frankhauser zum Beispiel – worauf blickt die denn zurück? Oder dieser lila gefärbte Spargeltarzan Daniele? Das ist doch keine Sendung für Newcomer. Es müsste heißen, 'Ich will ein Star werden – Lasst mich hier rein!'."

La Nick wettert weiter und bemängelt, "dass man jeden der Leute erst mal googeln muss". Sie versteht, dass RTL die Regeln verschärft. "Wenn man einen Konflikt austragen will, muss man debattieren können. Man braucht dazu die Sprache, starke Nerven und Rückgrat. Das alles fehlt den Insassen."

Gibt's denn wenigstens einen "Promi", den Désirée Nick hofiert? "Die Einzige, die ich gut finde, ist Tina York. Die ist Jazz. Das, was Helge Schneider auf der Bühne spielt und vorgibt zu sein, das ist Tina York in echt. Die ist abgehangen. Sie lässt ihren Gefühlen freien Lauf. Mir gefällt dieses Gelassene. Sie macht überhaupt keine Show und lässt sich durch nichts korrumpieren. Und sie hat völlig recht: Warum muss der Spargeltarzan ihr sagen, sie bekäme Extra-Würste? Das ist eine Frechheit. Anstatt wie viele andere die Klappe zu halten, hat sie ihn zur Rede gestellt."

Zur Erklärung: Tina York ist im Prinzip auch "nur" eine Promi-Schwester - nämlich die von Mary Roos ("Aufrecht geh'n").

York hatte einen "Hit" namens "Liechtensteiner Polka"; das war 1974. Laut RTL ist sie "eine scheinbar unerschöpfliche Quelle an Energie, ansteckender Fröhlichkeit", wovon wir bisher eigentlich nichts haben mitbekommen...

Matthias würde für Sendezeit seine eigene Großmutter verkaufen

"Matthias schadet einer ganzen Schwulenbewegung", meint Entertainerin Insiderin Désirée Nick.
"Matthias schadet einer ganzen Schwulenbewegung", meint Entertainerin Insiderin Désirée Nick.  © MG RTL D / Stefan Menne

Kein gutes Haar lässt Dschungel-Natter Nick an Daniele. Im Focus-Interview sagt sie: "Ich verstehe sowieso nicht, warum der Rauchersucht immer Rückhalt gegeben wird! Dann hätte jemand wie ich, der koffeinsüchtig ist und zwölf Tassen Kaffee am Tag trinkt, auch einen oder zwei Latte Macchiato im Camp bekommen müssen. Ich hatte Migräne-Anfälle im Camp, weil ich auf Kaffee-Entzug war, das war für mich das Allerschlimmste! Und da hat auch keiner gesagt: Komm, hier ist dein Kaffee. Raucher werden privilegiert behandelt. Das ist ungerecht!"

Und wie steht sie zu "Maulthias" Mangiapane?

"Dass die anderen solche Nullnummern sind, macht er sich zunutze. Ich finde es ganz übel, was er mit 40-jähriger Verspätung der Schwulenbewegung antut. Er stellt sich genauso dar, dass Leute, die es nicht besser wissen, sagen: ‚So sind sie halt, die Schwulen.‘ Er gibt das übelste Klischee der Tucke, Tunte, Schwuchtel. Er schadet einer ganzen Schwulenbewegung." Das sitzt! "Und was ich bei ihm so unglaublich unsympathisch finde ist, dass man ihm aus jeder Pore anmerkt, dass er für Sendezeit im Fernsehen seine eigene Großmutter verkaufen würde. Ich hoffe, dass Matthias ganz bald rausgewählt wird."

Das habt Ihr in der Hand - am Samstag wieder ab 22.15 Uhr "beim RTL"...

Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de: www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html

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